Deutsches Kriegsschiff "Bonn" bricht zu EU-Einsatz vor Libyen auf

Wilhelmshaven - Leinen los! Am Mittwoch (14 Uhr) bricht das deutsche Marineschiff "Bonn" zu einem EU-Einsatz zur Überwachung des Waffenembargos gegen Libyen im Mittelmeer auf.

Das Marineschiff "Bonn" bricht am Mittwoch zu einem EU-Einsatz im Mittelmeer auf. (Archivbild)
Das Marineschiff "Bonn" bricht am Mittwoch zu einem EU-Einsatz im Mittelmeer auf. (Archivbild)  © Presse- und Informationszentrum Marine

Wie die Marine mitteilte, werden die rund 220 Soldaten vom Marine-Stützpunkt Wilhelmshaven aus starten und rund vier Monate auf See sein.

Im Rahmen des EU-Einsatzes "Irini" soll der Einsatztruppenversorger im Mittelmeer Frachtschiffe kontrollieren, die in Richtung Libyen unterwegs sind.

"Unser Hauptauftrag dort wird sein, einen Beitrag zur Umsetzung des Waffenembargos gegen Libyen zu leisten.

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Zusätzlich soll auch die illegale Ausfuhr von Erdölprodukten aus dem Land verhindert werden sowie der Menschenschmuggel beziehungsweise Schleusertätigkeiten unterbunden werden. Für alle diese Aufgaben fühlen wir uns gut ausgebildet und auch gut vorbereitet", erklärte der Kommandant der "Bonn", Fregattenkapitän Eike Deußen (47).

Mit an Bord sind auch zwei Hubschrauber samt Besatzung aus Nordholz. Sie sollen als fliegendes Auge dienen, um dem Marine-Schiff bei der Lagebilderstellung zu unterstützen.

Zuletzt hatte sich die Bundeswehr von März bis Juli dieses Jahres mit dem Marineschiff "Berlin" an dem EU-Einsatz beteiligt.

Titelfoto: Presse- und Informationszentrum Marine

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