Deutsches Kriegsschiff bricht zu Nato-Einsatz in der Ägäis auf

Wilhelmshaven – Die Fregatte "Lübeck" soll am Dienstag (10 Uhr) ihren Heimathafen Wilhelmshaven in Richtung Ägäis verlassen.

Die Fregatte "Lübeck" der Deutschen Marine bricht von Wilhelmshaven auf.
Die Fregatte "Lübeck" der Deutschen Marine bricht von Wilhelmshaven auf.  © Presse- und Informationszentrum Marine

Dort soll sie im Rahmen eines Nato-Einsatzes den Seeraum überwachen, wie die Marine mitteilte.

Im Einsatzgebiet in der Ägäis wird sie den Tender "Werra" ablösen, der dann die Heimreise nach Kiel antritt.

"In der Ägäis erwartet Besatzung und Schiff eine enge Zusammenarbeit mit türkischer und griechischer Küstenwache sowie der europäischen Agentur für Küstenwache und Grenzschutz (Frontex)", hieß es.

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Wegen der Corona-Pandemie ist während des 122-tägigen Einsatzes kein Landgang geplant.

"Mit Vorfreude und dem nötigen Respekt vor der Aufgabe schaut die Besatzung auf die Zeit in der Ägäis", so der Kommandant, Fregattenkapitän Kai Röckel (42), mit Blick auf den bevorstehenden Einsatz.

Voraussichtlich Mitte September soll das Kriegsschiff nach Wilhelmshaven zurückkehren.

Titelfoto: Presse- und Informationszentrum Marine

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