Nach 102 Tagen auf See: Tender "Donau" kehrt aus Nato-Einsatz zurück

Rostock – Nach 102 Tagen ohne Landgang für die Mannschaft kehrt am Donnerstag (10 Uhr) der Tender "Donau" aus einem Nato-Einsatz an den Marinestützpunkt Hohe Düne zurück. 

Das Versorgungsschiff "Donau" verlässt den Marinestützpunkt Rostock-Warnemünde.
Das Versorgungsschiff "Donau" verlässt den Marinestützpunkt Rostock-Warnemünde.  © Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Dass die rund 70 Besatzungsmitglieder ihre Angehörigen fast ein halbes Jahr nicht getroffen hätten, sei nicht die einzige Besonderheit, erklärte Kommandant Bernd Abshagen am Montag: "Wir werden zum letzten Mal in den Heimathafen Warnemünde einlaufen. Mehr als 26 Jahre war die "Donau" dort stationiert. Für die größtenteils in Rostock sehr stark verwurzelte Besatzung wird dies sicherlich ein ganz besonderer und sehr emotionaler Moment."

Im September werde der Tender in die Werft verlegt und anschließend, einer Stationierungsentscheidung folgend, den neuen Heimathafen in Kiel anlaufen. 

Die Besatzung habe die Seefahrt trotz zusätzlicher Belastungen durch die Corona-Pandemie professionell gemeistert, lobte Abshagen. 

Der Tender "Donau" habe während des Einsatzes im ständigen Nato-Minenabwehrverband SNMCMG1 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 1) als Führungsplattform für bis zu zwölf Minenabwehreinheiten gedient.

Titelfoto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

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