Feuer frei! Kriegsschiffe demonstrieren vor Norwegen ihr Können

Rostock/Norwegen - Kriegsspiele im Nordmeer: Die Deutsche Marine hat vor der Küste Norwegens das Abschießen von Raketen und anderen Waffen geübt.

Senkrecht startet eine Rakete von der Fregatte "Hamburg".
Senkrecht startet eine Rakete von der Fregatte "Hamburg".  © Volker Muth/Marine

Insgesamt wurden rund 20 Lenkflugkörper gegen Luft- und Seeziele, die durch Drohnen dargestellt wurden, über 150 Schuss aus einer 76mm-Kanone sowie rund 100 Schuss mit einem 27mm-Marineleichtgeschütz gegen Landziele verschossen, teilte die Marine mit.

An der Übung vom 3. bis 12. Mai mit dem Namen "Andøya" nahm ein Verband aus mehreren Schiffen teil: Die Fregatte "Hamburg", der Tender "Main", ein Seefernaufklärer des Marinefliegergeschwaders 3, das Seebataillon sowie das Deutsche Heer waren mit rund 320 Soldaten beteiligt.

Sie trainierten ihre Fähigkeiten vor der Insel Andøya der norwegischen Lofoten im Nordmeer - offenbar erfolgreich aus Sicht des Militärs.

"Auch wenn dieses Jahr, pandemiebedingt, große Einschränkungen hinsichtlich physischer Zusammenarbeit mit unserem NATO-Partner Norwegen sowie in der Verfügbarkeit unserer Schiffe und dem Austausch zwischen den Beteiligten Einheiten in Kauf genommen werden mussten, so waren die Ergebnisse der Erprobungen und Leistungsnachweise der Waffensysteme dennoch großartig", sagte Fregattenkapitän Florian Feld (45).

Aus dem Marinegeschütz "76/62 Compact" der Fregatte "Hamburg" wird ein Schuss abgegeben.
Aus dem Marinegeschütz "76/62 Compact" der Fregatte "Hamburg" wird ein Schuss abgegeben.  © Volker Muth/Marine
Von der Fregatte "Hamburg" steigt eine Rakete auf.
Von der Fregatte "Hamburg" steigt eine Rakete auf.  © Marine

Die Besatzungen haben nach Ansicht des Befehlshabers ihre Einsatzbereitschaft demonstriert, neue Verteidigungsszenarien geübt und die Funktionsketten der Schiffswaffensysteme nachgewiesen.

Titelfoto: Volker Muth/Marine

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