Trotz Corona: Bayrisches Panzerbataillon trainiert in Sachsen-Anhalt

Gardelegen - 820 Soldaten eines Panzerbataillons aus der Oberpfalz üben seit Freitag trotz der Corona-Pandemie im Gefechtsübungszentrum des Heeres in der Colbitz-Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt.

Soldaten der Bundeswehr bei einer Übung im vergangenen Jahr.
Soldaten der Bundeswehr bei einer Übung im vergangenen Jahr.  © Sebastian Gollnow/dpa

Hinzu kommen bis zu 400 Soldaten des Gefechtsübungszentrums selbst, wie Presseoffizier Hauptmann Alexander Helle am Freitag mitteilte. 

An verschiedenen Stationen trainierten sie etwa taktisches Verhalten, die Versorgung im laufenden Gefecht und die Zusammenarbeit mit anderen Kräften.

Während der Übung würden Auflagen eingehalten. Wo immer möglich, werde Abstand gewahrt. In Zelten und festen Unterkünften werde nur jedes dritte Bett belegt. Ausbildungen erfolgten in Kleingruppen und je nach Situation mit Mund-Nasen-Schutz. 

Im Anschluss an die Übung, die bis zum 2. Mai angesetzt ist, würden die Soldatinnen und Soldaten vorsorglich in 14-tägige Isolation gehen.

Die Bundeswehr befinde sich trotz Corona-Pandemie weiterhin in Auslandseinsätzen. Die Soldaten im Ausland würden regelmäßig ausgetauscht und müssten im Vorfeld gut ausgebildet werden. 

Für das Panzerbataillon aus Bayern sei die Ausbildung am Gefechtsübungszentrum Heer der letzte Test, bevor die Männer und Frauen im Sommer für ein halbes Jahr nach Litauen gingen.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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