Kriegsschiff "Brandenburg" beendet NATO-Einsatz in der Ägäis

Wilhelmshaven - Nach fünf Monaten kehrt die Fregatte "Brandenburg" am Samstag in ihren Heimathafen zurück.

Die "Brandenburg" kehrt am Samstag nach Wilhelmshaven zurück.
Die "Brandenburg" kehrt am Samstag nach Wilhelmshaven zurück.  © Marine

Gegen 10 Uhr soll sie in Wilhelmshaven einlaufen, nachdem sie gemeinsam mit anderen NATO-Einheiten den Seeraum zwischen der Türkei und Griechenland überwacht hat.

Als Flaggschiff sollte die "Brandenburg" auch Informationen über Schleuseraktivitäten weitergeben. Zeitgleich nahm die Fregatte im Mittelmeer an der NATO-Operation Sea Guardian zur Seeraumüberwachung teil und war von August bis Ende Dezember der "Very High Readiness Joint Task Force (VJTF)" der NATO zugeordnet, ein Teil der "maritimen Speerspitze" der NATO.

"Hinter uns liegen mehr als fünf Monate Abwesenheit vom Heimathafen. 166 Tage ohne Landgang sind selbst für langjährige Seefahrer eine völlig neue Erfahrung gewesen", sagt der Kommandant, Fregattenkapitän Jan Hackstein (47).

"Letztlich haben wir diese Herausforderung mit einer klaren Führung, Struktur, Freizeit und Freiheiten für die Besatzung gut überstanden, weit besser, als wir das im Vorfeld befürchtet hatten."

Nun freue sich die Mannschaft auf die Ankunft in Wilhelmshaven. Nach der Rückkehr in den Heimathafen stehe für die Besatzung zunächst ausreichend Zeit für Urlaub und Regeneration an.

Ab Anfang März beginnen die Vorbereitungen für die kommende Seefahrt, eine Ausbildung für Hubschrauberbesatzungen in der Nord- und Ostsee ab Mitte März.

Die NATO-Verteidigungsministerinnen und Verteidigungsminister haben auf Initiative Griechenlands, der Türkei und Deutschlands am 10. Februar 2016 beschlossen, in der Ägäis einen Beitrag zu den europäischen Maßnahmen gegen die Schleuserkriminalität zu leisten.

Hierfür wurde die Einsatzgruppe in das Seegebiet der Ägäis entsandt.

Titelfoto: Marine

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