Längste Fahrt der Marine ohne Landgang: "Berlin" kehrt von Nato-Mission zurück

Wilhelmshaven - Das größte Schiff der deutschen Marine, der Einsatzgruppenversorger "Berlin" ist am Donnerstagmorgen von einem halbjährigen Einsatz im Mittelmeer nach Wilhelmshaven zurückgekehrt. 

Der Einsatzgruppenversorger "Berlin" kommt nach 169 Tagen wieder im Marinehafen in Wilhelmshaven an.
Der Einsatzgruppenversorger "Berlin" kommt nach 169 Tagen wieder im Marinehafen in Wilhelmshaven an.  © Sina Schuldt/dpa

Seit April gehörte die "Berlin" zu einem Verband der Nato in der Ägäis. Sie half, die Seewege zu sichern und unterstützte die griechische und türkische Küstenwache und die europäische Grenzschutzagentur Frontex bei der Überwachung von Flüchtlingsbewegungen.

Zum Schutz vor Corona blieben die etwa 180 Soldatinnen und Soldaten ständig an Bord. 

Es war damit mit 169 Tagen den Angaben nach die bisher längste Fahrt der deutschen Marine ohne Landgang. 

"Als Versorger haben wir natürlich mehrmals angelegt, immer auf der Insel Kreta in Souda Bay. Aber wir sind halt nicht von Bord gegangen. Wir haben uns sozusagen in Isolation befunden mit einer Besatzung von etwa 180 Menschen", sagte Kommandant Stefan Klatt der Deutschen Presse-Agentur.

Weitere Fotos vom Einlaufen der "Berlin" in Wilhelmshaven

Mit Musik und Willkommensbanner wird die einlaufende "Berlin" in Wilhelmshaven begrüßt.
Mit Musik und Willkommensbanner wird die einlaufende "Berlin" in Wilhelmshaven begrüßt.  © Sina Schuldt/dpa
Angehörige warten auf das Marine-Schiff am Hafen in Wilhelmshaven.
Angehörige warten auf das Marine-Schiff am Hafen in Wilhelmshaven.  © Sina Schuldt/dpa
Besatzungsmitglieder der "Berlin" stehen an Deck und winken beim Einlaufen den wartenden Angehörigen zu.
Besatzungsmitglieder der "Berlin" stehen an Deck und winken beim Einlaufen den wartenden Angehörigen zu.  © Sina Schuldt/dpa

Die "Berlin" kann ganze Schiffsverbände mit Treibstoff, Verpflegung, Material und Munition versorgen.

Titelfoto: Sina Schuldt/dpa

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