Nato-Einsatz in der Ägäis: Leinen los für deutsches Kriegsschiff

Wilhelmshaven – Leinen los! Am Montag (16. August) um 10 Uhr verlässt die Fregatte "Schleswig-Holstein" ihren Heimathafen in Wilhelmshaven in Richtung Ägäis.

Die Fregatte "Schleswig-Holstein" läuft in Wilhelmshaven aus.
Die Fregatte "Schleswig-Holstein" läuft in Wilhelmshaven aus.  © Presse- und Informationszentrum Marine

Dort soll sie im Rahmen eines Nato-Einsatzes den Seeraum überwachen, wie die Marine mitteilte.

Im Einsatzgebiet in der Ägäis angekommen, wird sie die Fregatte "Lübeck" ablösen, die dann die Heimreise nach Deutschland antritt.

"In der Ägäis erwartet die Besatzung eine enge Zusammenarbeit mit der türkischen und griechischen Küstenwache sowie der europäischen Agentur für Küstenwache und Grenzschutz (FRONTEX)", hieß es.

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Der Kommandant des Schiffes, Andreas Mückusch (44), freut sich darauf, mit seiner Besatzung einen Beitrag als Teil des NATO-Verbandes zu leisten: "Ich bin stolz, als Kommandant der Fregatte 'Schleswig-Holstein' unser Schiff mitsamt seiner durch und durch motivierten Besatzung nach langer Zeit wieder in eine operative Mission zu führen", sagte er.

Wegen der Corona-Pandemie ist während des Einsatzes kein Landgang geplant. "Wir freuen uns jedoch, die deutschen Farben innerhalb des NATO-Verbandes in der Ägäis als Flaggschiff vertreten zu dürfen", so Mückusch.

Das Kriegsschiff wird über Weihnachten und Silvester im Einsatzgebiet verbleiben und Anfang Februar 2022 in den Heimathafen Wilhelmshaven zurückkehren.

Titelfoto: Presse- und Informationszentrum Marine

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