Neue Schießanlage für Gebirgsjäger: Training für Auslandseinsätze

Bischofswiesen - Die Bundeswehr baut im oberbayerischen Bischofswiesen eine der modernsten Schießanlagen Deutschlands.

Eine neue Schießanlage für Gebirgsjäger entsteht an dieser Baustelle in Bischofswiesen. Auf über 250 Meter Länge erstreckt sich die Baustelle am Böcklweiher vor dem Alpenpanorama.
Eine neue Schießanlage für Gebirgsjäger entsteht an dieser Baustelle in Bischofswiesen. Auf über 250 Meter Länge erstreckt sich die Baustelle am Böcklweiher vor dem Alpenpanorama.  © Kilian Pfeiffer/dpa

Das 27 Millionen Euro teure Projekt soll neue Übungsmöglichkeiten für die Gebirgsjäger schaffen. Auf insgesamt 18 Schießbahnen wird das Gebirgsjägerbataillon 23 hier für Auslandseinsätze trainieren können - anders als früher unter Einhaltung von Lärmemissionen, wie es vom Projektteam heißt.

250 auf 60 Meter misst das Gebäude, das die alte, bereits abgerissene Schießanlage ersetzen soll. Auf den Lang- und Kurzbahnen können künftig Soldaten etwa mit dem Sturmgewehr G36 und der Pistole P8 trainieren.

Die ersten Schüsse werden voraussichtlich 2024 fallen. Rund 2500 Soldaten unter anderem aus Bischofswiesen und Bad Reichenhall sollen hier Schießübungen absolvieren.

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"Es ist die größte laufende Bundesmaßnahme, die wir momentan betreuen", sagt Martin Julinek, stellvertretender Amtsleiter im Staatlichen Bauamt Traunstein. Im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland baut das Bauamt unweit der Jägerkaserne in Bischofswiesen neu.

Denn die Anforderungen in der Ausbildung der Bundeswehrsoldaten seien enorm, sagt Presseoffizier Sarah Hofmann. Die Bischofswieser Gebirgsjäger befinden sich gerade in Mali.

Anwohner sollen vom Lärm künftig verschont bleiben

Auf der alten Anlage konnten Lärmemissionen nicht eingehalten werden. Befürchtungen der Anwohner, die Sorgen wegen des Lärms geäußert hatten, seien aber beseitigt, versichert Projektleiter Johann Hunklinger. Es gebe einen regelmäßigen Austausch.

Künftig soll es keine Probleme mehr mit den Nachbarn geben. In rund zwei Jahren werden die Bauarbeiten beendet sein. "Wir liegen im Zeitplan", sagt Bauamtsleiter Julinek.

Titelfoto: Kilian Pfeiffer/dpa

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