Kriegsschiffe machen sich für Nato-Manöver in der Ostsee bereit

Rostock - Bevor es auf die Ostsee ins Manöver geht, liegt die Fregatte "Lübeck" der Deutschen Marine übers Wochenende in Warnemünde. 

Die Fregatte "Lübeck" der Deutschen Marine hat am Passagierkai in Warnemünde festgemacht.
Die Fregatte "Lübeck" der Deutschen Marine hat am Passagierkai in Warnemünde festgemacht.  © Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Das Kriegsschiff hat am Freitag am Passagierkai festgemacht. Rund 200 Soldaten sind an Bord. 

Die "Lübeck" war am Dienstag von seinem Heimathafen Wilhelmshaven gestartet und wird nun bis Sonntag in Warnemünde bleiben. Anschließend nimmt es am internationalen Nato-Manöver Baltic Operations 2020 (Baltops) in der Ostsee teil.

Wie ein Marinesprecher sagte, dürfen die Soldaten in diesen drei Tagen das Schiff wegen der Sicherheitsmaßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie nicht verlassen. 

So soll verhindert werden, dass sich ein Besatzungsmitglied außerhalb des Schiffes ansteckt.

Im Rahmen des jährlichen Manövers soll die multinationale Zusammenarbeit von Boden-, See- und Luftstreitkräften in verschiedenen militärischen Übungsszenarien im Ostseeraum trainiert werden. 

Geführt werde die Übung von der 6. US Flotte, knapp 28 Schiffe und 28 Luftfahrzeuge seien daran beteiligt.

Wie der Kommandant der "Lübeck", Mathias Rix, sagte, liegt der Schwerpunkt der Übung in den Bereichen der Luftverteidigung, der U-Boot-Jagd und der Überwasserseekriegsführung. Neben der "Lübeck" sind von der Deutschen Marine auch die beiden Tender "Werra" und "Donau", die Minenjagdboote "Weilheim" und "Grömitz" sowie ein Seefernaufklärer vom Typ P-3C "Orion" beteiligt. 

Das Manöver findet bereits seit 1972 regelmäßig im Baltikum statt. Im vergangenen Jahr war es mit mehr als 8000 teilnehmenden Soldaten deutlich größer als in diesem.

Titelfoto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

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