Gender-Gaga bei Anne Will: AfD-Meuthen hat den Kanal voll!

Stuttgart - Nun hat das Gender-Gaga die Primetime der Öffentlich-Rechtlichen erreicht. Genauer: Die Sendung von Talkerin Anne Will (54). Ein gefundenes Fressen für AfD-Frontmann Jörg Meuthen (58).

Jörg Meuthen hat auf Gendersprech wenig Bock*in.
Jörg Meuthen hat auf Gendersprech wenig Bock*in.  © Paul Zinken/dpa

Doch eins nach dem anderen. Der Bund der Steuerzahler ist vielen Menschen durch sein jährliches Schwarzbuch ein Begriff. Darin listet der Verein (230.000 Mitglieder) Verschwendungen von Steuergeldern auf. 

Nun war der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel (43), zu Gast bei Anne Will. Titel der Sendung: "Milliarden gegen die Krise – wird das Geld richtig investiert?"

Und Talkerin Will begrüßte Holznagel bei ihrer Anmoderation gendergerecht als "Präsident des Bundes der SteuerzahlerINNEN" (im Video HIER zu sehen).

Sichtlich stolz schob sie dann an Holznagels Adresse nach: "Da staunen Sie, dass wir 'Präsident der SteuerzahlerInnen" sagen, ne?". Dass Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock (39) das noch toppen wollte, indem sie vom "Bund der SteuerInnenzahler" sprach, machte es nicht besser.

Auf Facebook knöpfte sich Jörg Meuthen das Gendersprech der ARD-Moderatorin vor. In seinem Posting schrieb er am Dienstagmorgen, dass "unsere schöne deutsche Sprache (...) ein über viele Jahrhunderte gewachsenes Kulturgut" sei, das "einen nicht zu unterschätzenden Teil unserer gemeinsamen Identität als Deutsche ausmacht".

Meuthen: Indoktrinierung mit linksgrünem Gedankengut

Talkerin Anne Will übt sich jetzt im Gendern. (Screenshot)
Talkerin Anne Will übt sich jetzt im Gendern. (Screenshot)  © Screenshot DasErste/Anne Will

Vermutlich sei es genau das, was die linken Gegner einer deutschen Identität so sehr wurme, "dass sie nun mit aller Macht versuchen, unsere Sprache für ihre ideologischen Zwecke zu verhunzen".

Privat könne laut Meuthen jeder verhunzen, was er wolle. "Von Anne Will als hochbezahlter Moderatorin des GEZ-TV darf man aber als Zwangsgebührenzahler (...) wohl noch erwarten, dass sie sich an die im Duden festgelegten Regeln unserer schönen deutschen Sprache hält", so der 58-Jährige weiter.

Doch diese Regeln stünden mehr und mehr dem linksgrünen missionarischen Eifer entgegen, "hinter jeder männlichen Form eines Wortes eine Benachteiligung, ja 'Diskriminierung' von Frauen zu sehen"

Kein normaler Mensch komme auf den Gedanken, dass man bei Aktionären oder Steuerzahlern nur an männliche Wesen denke.

Der AfD-Mann wittert: "Anstatt also, wie es sich seit jeher bewährt hat, einfach weiter das generische Maskulinum zu verwenden (...), schlägt man nun sprachliche Purzelbäume, um die Bürger mit dem eigenen linksgrünen Gedankengut zu indoktrinieren."

Übrigens: Auf Twitter brachte das Gendersprech der Talkerin Kritik ein. So schrieb etwa ein User: "Sprachliche Indoktrination. Bitte damit aufhören."


Ins Detail ging ein weiterer Nutzer: "Sprache muss verständlich, lesbar, vorlesbar, grammatisch korrekt, eindeutig & rechtssicher sein. Gender* Sprache widerspricht den zuvor genannten Kriterien, sie ist regelmäßig grammatikalisch und orthografisch falsch und zeigt den ideologischen #gender * Aktivismus."

Titelfoto: Montage: Paul Zinken/dpa, Screenshot DasErste/Anne Will

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