Tausende Migranten in kürzester Zeit: AfD-Meuthen fordert Stopp des Flüchtlingsstroms aus Afrika

Stuttgart - Der Migrantenstrom aus den afrikanischen Ländern in Richtung Europa hält an. Zuletzt landeten Tausende Menschen innerhalb kürzester Zeit in der EU, alle kamen auf dem Seeweg. AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen (59) fordert, dass dies gestoppt wird.

Gran Canaria, Ende Oktober: Migranten aus Marokko haben die spanische Insel erreicht.
Gran Canaria, Ende Oktober: Migranten aus Marokko haben die spanische Insel erreicht.  © Javier Bauluz/AP/dpa

Gleich zweimal sind innerhalb der vergangenen Tage gleich Tausende Menschen im EU-Raum gelandet.

So kamen mehr als 2400 Personen in den ersten sechs Novembertagen auf der süditalienischen Insel Lampedusa an, wie der Standard berichtet. Allein in der Nacht auf Samstag seien es drei Boote mit 248 Menschen an Bord gewesen.

Auf den Kanarischen Inseln sind nach Angaben der Zeit alleine von Samstag bis Montag 2206 Migranten per Boot angekommen. Rund 13.700 Boots-Flüchtlinge kamen demnach seit Jahresbeginn auf der spanischen Inselgruppe an - sechsmal so viele wie im Gesamtjahr 2019!

Für AfD-Frontmann Jörg Meuthen ist die Tausendfache illegale Einwanderung ein gefundenes Fressen. Auf seiner Facebook-Seite nimmt er sich das Thema am Mittwochmorgen vor.

"Es ist aber nicht mehr nur das Mittelmeer, das nun als Weg in die EU (und damit sehr häufig innerhalb kurzer Zeit ins deutsche Sozialsystem) gewählt wird", schreibt der 59-Jährige. "Mittlerweile haben afrikanische Migranten auch den Weg auf die Kanarischen Inseln als erfolgversprechend entdeckt".

An anderer Stelle des Postings fordert er: "Damit muss endlich Schluss sein! Insbesondere muss der Exodus aus Afrika in die EU jetzt gestoppt werden, und zwar sofort und robust."

Meuthen: Küstenlinien Afrikas lückenlos überwachen

AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen.
AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen.  © Paul Zinken/dpa

Die Küstenlinien Afrikas müssten lückenlos überwacht werden, um Flüchtlingsboote sofort zu entdecken und sie wieder an den Ausgangspunkt ihrer Reise zurückzubringen.

Insbesondere, "bevor gutmenschliche, mit freundlicher Unterstützung der staatlich hervorragend alimentierten Kirchen betriebene Schlepperschiffe diese Leute an Bord nehmen können".

Zuletzt hatte sich Meuthen übrigens über den journalistischen Nachwuchs bei ARD und Co. erbost. Eine Umfrage hatte ergeben, dass die Volontäre dort überwiegend Grüne und Linkspartei wählen würden. Der 59-Jährige kritisierte eine "erschreckende Tendenz zur linken Einseitigkeit".

Und er fragte: "Was, bitteschön, soll denn dann noch an Objektivität und Neutralität verbleiben, wenn fast alle Beteiligten tief im linksrotgrün-ideologischen Sumpf vergraben sind und sich gegenseitig in der Richtigkeit und Unfehlbarkeit ihrer Meinung bestärken, ohne dass es irgendein konservativ-freiheitliches Korrektiv gibt?"

Titelfoto: Montage: Javier Bauluz/AP/dpa, Paul Zinken/dpa

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