Längerer Lockdown: Meuthen attackiert "ratlose Kanzlerin"!

Stuttgart - Deutschland bleibt weiter in der Corona-Starre: Der Lockdown wird verlängert - und teils verschärft. AfD-Frontmann Jörg Meuthen (59) griff jetzt die Entscheider massiv an.

"Wir haben das Virus noch nicht besiegen können", so Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) in der Nacht.
"Wir haben das Virus noch nicht besiegen können", so Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) in der Nacht.  © Michael Kappeler/dpa-pool/dpa

Seit der Nacht auf Dienstag steht fest: Die Bundesrepublik bleibt bis zum 18. April im Lockdown. Gründonnerstag und Karsamstag werden zu Ruhetagen.

"Wir haben das Virus noch nicht besiegen können, es lässt nicht locker", lautet die Begründung von Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) in der Nacht.

Am Dienstagmorgen meldete sich dann AfD-Bundessprecher Meuthen zu Wort - und attackierte sowohl Entscheidung als auch Entscheider scharf!

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In einem Posting auf seiner Facebook-Seite schenkte er der "ratlosen Endlos-Kanzlerin" und "den nicht weniger ratlosen Ministerpräsidenten" ordentlich ein.

"Sie können nicht für ausreichend Impfstoff sorgen, sie können keinen unbürokratischen Impfprozess organisieren, sie können keine Hochrisikogruppen wirksam schützen, sie können keine erfolgreiche App programmieren lassen, die dann auch wirklich ihren Zweck erfüllt", so der 59-Jährige erbost. "Aber immerhin: Sie können Lockdown."

Umbau der Gesellschaft "nach sozialistischen Maßstäben"?

AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen (59).
AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen (59).  © Rolf Vennenbernd/dpa

Das sei doch schon mal was, "beispielsweise ist es der Ruin unzähliger Traditionsunternehmen in Handel, Gastronomie und Hotellerie".

Meuthen blickt in die Zukunft, fragt: "Was wird am Ende dieser unsäglichen, von maximaler Unfähigkeit und Führungslosigkeit geprägten Coronapolitik von diesen Branchen übrig bleiben, und was vom deutschen Mittelstand insgesamt? Und wie viele Millionen Arbeitsplätze werden am Ende weg sein, wenn kurz nach der Bundestagswahl klar wird, dass man ein Land nicht auf Dauer mit Kurzarbeitergeld ernähren kann?"

Die Akzeptanz der Bevölkerung "für diese permanente Entziehung grundgesetzlich garantierter Freiheitsrechte" schwinde mit jedem Tag mehr.

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Meuthen verdächtigt die politische Linke: "Sie wollen diese Krise zum Anlass nehmen, uns komplett umzuerziehen und in unserer Mobilität für alle Zukunft drastisch einzuschränken."

Ob SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (58) oder Grünen-Chef Robert Habeck (51): "Sie alle wollen den sogenannten 'Klimaschutz' dafür nutzen, die Gesellschaft nach sozialistischen Maßstäben umzubauen - und weil sich 'sozialistisch' irgendwie nicht mehr so richtig gut anhört nach einer ebensolchen Diktatur auf deutschem Boden, nennt man es nun 'öko-sozial'."

Titelfoto: Montage: Michael Kappeler/dpa-Pool/dpa, Rolf Vennenbernd/dpa

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