AfD-Politiker zieht gegen "Lockdown für Ungeimpfte" vor Gericht

Stuttgart - Die AfD-Landtagsfraktion will die Einschränkungen für Ungeimpfte im Kampf gegen die Corona-Pandemie juristisch anfechten.

AfD-Fraktionsvize Ruben Rupp (31, r.) wird beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim eine Normenkontrollklage gegen den "Lockdown für Ungeimpfte" einreichen.
AfD-Fraktionsvize Ruben Rupp (31, r.) wird beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim eine Normenkontrollklage gegen den "Lockdown für Ungeimpfte" einreichen.  © Marijan Murat/dpa

Der Abgeordnete und Fraktionsvize Ruben Rupp (31) werde als Betroffener beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim eine Normenkontrollklage einreichen, kündigte Fraktionschef Bernd Gögel (66) am Montag in Stuttgart an.

Rupp beklagte einen "Lockdown für Ungeimpfte", den "Impfzwang durch die Hintertür" und die Spaltung in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft.

Er sei selbst nicht geimpft, da die Kosten und Risiken einer Impfung den Nutzen aus seiner Sicht überwögen.

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Er sei 31 und kerngesund, das Risiko einer schweren Erkrankung sei sehr gering.

Auf einen Platz auf der Intensivstation wolle er dennoch nicht verzichten, sagte er auf Nachfrage.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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