AfD-Stadtverordneter verurteilt: Holocaust-Leugner tritt zurück!

Oranienburg (Oberhavel) - Nach einer Verurteilung wegen Volksverhetzung ist der Oranienburger AfD-Stadtverordnete Bodo Radtke zurückgetreten.

Der Oranienburger AfD-Stadtverordnete Bodo Radtke ist nach einer Verurteilung wegen Volksverhetzung am Mittwoch zurückgetreten. (Symbolfoto)
Der Oranienburger AfD-Stadtverordnete Bodo Radtke ist nach einer Verurteilung wegen Volksverhetzung am Mittwoch zurückgetreten. (Symbolfoto)  © Kay Nietfeld/dpa

Das teilten Oranienburgs Oberbürgermeister Alexander Laesicke (41, parteilos) und der Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann (SPD) am Mittwoch mit.

"Die AfD muss sich nun einmal mehr darum bemühen, sich klar davon abzugrenzen, eine demokratiefeindliche und revisionistische Partei zu sein", erklärte Laesicke.

Nach Angaben des Amtsgerichts Oranienburg war Radtke per Strafbefehl zu einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 2700 Euro verurteilt worden.

Weil Radtke einen Einspruch zurückgezogen habe, sei der Strafbefehl rechtskräftig, teilte Gerichtsdirektor Olaf Adamus mit.

Der Stadtverordnete habe in einem sozialen Netzwerk Inhalte mit Leugnung des Holocaust veröffentlicht.

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa

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