Darum sagt Südwest-AfD Parteitag in Stuttgart ab

Stuttgart - Weil Einladungen die Mitglieder nicht mehr fristgerecht erreicht haben, sagt die baden-württembergische AfD den für Dezember geplanten Präsenz-Parteitag in Stuttgart ab.

Die AfD bei einer Abstimmung. Da die Einladungen nicht rechtzeitig verschickt wurden, wird der Parteitag verschoben. (Symbolbild)
Die AfD bei einer Abstimmung. Da die Einladungen nicht rechtzeitig verschickt wurden, wird der Parteitag verschoben. (Symbolbild)  © Marijan Murat/dpa

Das teilte ein Sprecher des Landesverbands der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch mit. Die Südwest-AfD wollte eigentlich am 12. und 13. Dezember in der Messe Stuttgart die baden-württembergischen Kandidaten für die Landesliste für die Bundestagswahl 2021 aufstellen.

Allerdings sei es vergangene Woche beim Mailversand der Einladungen zu technischen Problems mit dem Server und zu Verzögerungen gekommen, sagte der Sprecher. Um rechtlich keine Risiken einzugehen, soll der Aufstellungsparteitag nun im Februar stattfinden, genaue Zeit und Ort sind noch nicht bekannt.

Einen Parteitag will der Landesverband im Dezember aber trotzdem abhalten. Geplant ist ein Programmparteitag in Göppingen am 5. und 6. Dezember mit rund 600 bis 700 Mitgliedern, um das Wahlprogramm für die Landtagswahl zu verabschieden.

Dafür hatte man ursprünglich einen Online-Parteitag angestrebt. Aber eine Software-Lösung wäre so teuer gewesen wie eine Präsenz-Veranstaltung, sagte der Sprecher.

Wegen der grassierenden Corona-Pandemie verlegen derzeit viele Parteien ihre Parteitage ins Internet. Der für den 4. Dezember geplante CDU-Bundesparteitag in Stuttgart wurde angesichts der Corona-Lage verschoben.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

Mehr zum Thema AfD:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0