"Können Migranten immer noch erschießen": Früherer AfD-Sprecher gekündigt

Berlin - Der Vorstand der AfD-Bundestagsfraktion hat ihrem früheren Sprecher Christian Lüth (44) fristlos gekündigt.

Dem früheren AfD-Sprecher Christian Lüth (44) wurde vom Vorstand der AfD-Bundestagsfraktion aufgrund menschenverachtender Äußerungen fristlos gekündigt.
Dem früheren AfD-Sprecher Christian Lüth (44) wurde vom Vorstand der AfD-Bundestagsfraktion aufgrund menschenverachtender Äußerungen fristlos gekündigt.  © Soeren Stache/dpa

Fraktionschef Alexander Gauland (79) habe die Entscheidung in der Fraktionssitzung verkündet, sagte ein Sprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Hintergrund sind menschenverachtende Äußerungen über Migranten in einer TV-Dokumentation, die Lüth nach bisher unbestätigten Berichten getätigt haben soll.

"Wir können die [Migranten] nachher immer noch alle erschießen. Das ist überhaupt kein Thema. Oder vergasen, oder wie du willst", soll Lüth gesagt haben, als er sich unbeobachtet fühlte.


Zu seinem Pech lief währenddessen eine verdeckte Kamera mit, die ihm zum Verhängnis wurde.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa

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