Islamistischer Terror in Nizza: AfD-Meuthen sieht uns jetzt alle in Gefahr!

Stuttgart/Nizza - Wieder ein grausamer, islamistischer Terror-Anschlag in Frankreich. Wieder Tote. AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen (59) warnt nach der Bluttat, dass unsere Lebensweise auf dem Spiel stehe!

Nizza am Donnerstag: Forensiker und Polizisten am Tatort des Terror-Angriffs.
Nizza am Donnerstag: Forensiker und Polizisten am Tatort des Terror-Angriffs.  © Valery Hache/AFP/dpa

Rückblick: Vor knapp zwei Wochen wurde Samuel Paty (†47) im Pariser Vorort Conflans-Sainte-Honorine massakriert. Der Lehrer hatte im Unterricht Mohammed-Karikaturen gezeigt und war danach auf offener Straße geköpft worden (TAG24 berichtete)! Das erschütternde Bild des abgetrennten Kopfes fand seinen Weg ins Netz, sorgte dort für Entsetzen.

Mutmaßlicher Täter: der Islamist Abdoullakh A. (18). Die Polizei erschoss den Tschetschenen später.

Am gestrigen Donnerstag wieder eine Bluttat. Drei Menschen (44, 55, 60) werden in der Basilika "Notre-Dame" in Nizza attackiert und getötet.

Dem 60-jährigen Opfer schneidet der mutmaßliche Täter Brahim A. (21) fast den Kopf ab. Sechs weitere Menschen werden verletzt. 

Auch nach seiner Festnahme brüllt der wohl aus Tunesien stammende Mann (kam laut Bild-Zeitung erst vor Kurzem über Italien nach Frankreich) noch "Allahu Akbar" ("Gott ist groß"). 

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (42) verurteilte "den islamistischen Angriff" laut tagesschau.de scharf, stockte den Anti-Terror-Einsatz "Sentinelle" von 3000 auf 7000 Soldaten auf. Kirchen und Schulen sollen künftig besser geschützt werden.

Nach dem erneuten Terror-Angriff schrieb US-Präsident Donald Trump (74) auf Twitter: "Unsere Herzen sind mit dem französischen Volk. Amerika steht in diesem Kampf an der Seite unseres ältesten Verbündeten." Und er forderte: "Diese radikal-islamischen Terror-Attacken müssen sofort aufhören."

Meuthen spricht von "unfassbar grausamer Barbarei"

AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen warnte jetzt auf Facebook.
AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen warnte jetzt auf Facebook.  © Matthias Rietschel/dpa-Zentralbild/dpa

Doch die Tat in Nizza war nicht die einzige. Auch im südfranzösischen Avignon sollte es am Donnerstag offenbar zu einem islamistischen Angriff kommen. Dieser wurde vereitelt, die Polizei erschoss einen Mann.

Mit den Angriffen beschäftigte sich auch AfD-Frontmann Jörg Meuthen auf seiner Facebook-Seite. "Unser Kontinent in äußerster Gefahr", heißt es im Bild zu seinem Beitrag.

"Was für ein Akt unfassbar grausamer Barbarei!", schreibt der 59-Jährige über die blutige Attacke in Nizza. "Offenbar kennt der islamistische Terror nun keinerlei letzte Grenzen mehr – nun sollen Christen in Angst geraten, in ihre Gotteshäuser zum Beten zu gehen."

In den Augen Meuthens zeige sich, "dass das Handeln der französischen Politik, welches nach der Enthauptung des Lehrers Samuel Paty endlich eingesetzt hat, viel zu spät kam: Die Terroristen sind längst im Land und auch andernorts auf unserem Kontinent."

Für den AfD-Politiker sei offensichtlich: "Unser gesamter, christlich-jüdisch geprägter Kontinent ist mittlerweile in äußerster Gefahr. Unsere gesamte Lebensweise steht jetzt auf dem Spiel, und deshalb müssen wir uns in nie dagewesener Entschlossenheit und in knallharter Konsequenz gegen jede Form des Islamismus wenden."

Er warnt: "Tun wir dies nicht, wird unser Kontinent (und damit auch unser Land) in islamistischem Terrorismus versinken."

Meuthen spricht sich entschieden gegen den EU-Migrationspakt aus: "Wir dürfen der Migration aus islamischen Ländern nicht noch weiter Tür und Tor öffnen, wie diese Tat erneut in grauenhafter Weise zeigt. Im Gegenteil: Jeder weiteren Migration aus kulturell inkompatiblen Ländern muss ein Riegel vorgeschoben werden!"

Titelfoto: Montage: Valery Hache/AFP/dpa, Matthias Rietschel/dpa-Zentralbild/dpa

Mehr zum Thema AfD:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0