Baden-Württemberg ist für Baerbock eine Blaupause

Heidelberg - Die Grünen läuten als erste der im Landtag vertretenen Parteien den Bundestagswahlkampf ein.

Sie will unbedingt ins Kanzleramt: Annalena Baerbock (40).
Sie will unbedingt ins Kanzleramt: Annalena Baerbock (40).  © Christophe Gateau/dpa

Regierungschef Winfried Kretschmann (73, Grüne) wird am Mittwochabend (19 Uhr) bei der Veranstaltung in Heidelberg seine Sicht der politischen Lage kundtun.

Prominenter Gast ist die erste grüne Kanzlerkandidatin, Annalena Baerbock (40), die zuvor tagsüber ein Zementwerk in Ulm besucht.

Unter dem Titel "Alles ist drin!" treten zudem die Spitzenkandidaten der Südwest-Grünen auf, Franziska Brantner und Cem Özdemir (55).

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Mit dabei ist auch das Duo an der Spitze des Landesverbandes - Oliver Hildenbrand (33) und Sandra Detzer (41).

Bei der Bundestagswahl 2017 erhielt die CDU 34,4 (2011: 45,7) der Stimmen. Die SPD landete mit riesigem Abstand und 16,4 Prozent auf Platz zwei. Auf die Grünen entfielen 13,5 Prozent.

Die FDP konnte 12,7 Prozent erzielen, gefolgt von der AfD mit 12,2 Prozent. Damals waren etwa 7,7 Millionen Menschen wahlberechtigt.

Vor dem Wahlkampfauftakt erklärten die Grünen, die von ihnen angeführte grün-schwarze Landesregierung habe das Land zum Vorreiter beim Klimaschutz gemacht. "Diesen Mut zur Veränderung tragen die Südwest-Grünen jetzt nach Berlin." Die Bundestagswahl findet am 26. September statt.

Update, 12.58 Uhr: Baden-Württemberg ist für Baerbock eine Blaupause

Deutschland kann aus Sicht von Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock viel von Baden-Württemberg lernen. Bei den entscheidenden Weichenstellungen für klimagerechten Wohlstand habe Baden-Württemberg und der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann eine Blaupause geschaffen, sagte Baerbock am Mittwoch beim Besuch eines Zementwerks im schwäbischen Alb-Donau-Kreis. Baerbock nannte konkret die von der grün-schwarzen Landesregierung initiierten Strategiedialoge, bei denen die klugen Köpfe eines Landes oder einer Region an einen Tisch geholt würden.

"Das ist auch die Blaupause für eine zukunftsfähige Politik auf Bundesebene."

Update, 20.36 Uhr: Baerbock will mehr Gel din Grundschulen stecken

Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat mehr Investitionen in Grundschulen gefordert.

Es sei ja nicht so, dass Deutschland wenig für Bildung ausgebe, aber das Geld komme nicht dort an, wo es am allermeisten gebraucht werde, kritisierte Baerbock beim Wahlkampfauftakt der Südwest-Grünen am Mittwochabend in Heidelberg.

"Nämlich im Primarbereich, bei den Kleinsten, in den Kitas, aber vor allem in den Grundschulen - da wird der Schlüssel für einen guten Bildungsweg gelegt", so die 40-Jährige.

In den Grundschulen erreiche man jedes Kind - egal welcher Herkunft und unabhängig vom Einkommen der Eltern. "Deshalb muss genau dort unsere Priorität sein."

Titelfoto: Christophe Gateau/dpa

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