Baerbock, Habeck & Co. bekommen diese Minister-Posten: Stundenlang wurde bei den Grünen beraten

Deutschland - Der frühere Grünen-Chef Cem Özdemir (55) soll in einer künftigen Bundesregierung mit SPD und FDP Agrarminister werden.

Annalena Baerbock (40, links) und Robert Habeck (52, Grüne) dürfen sich über Ministerposten in der neuen Regierung freuen.
Annalena Baerbock (40, links) und Robert Habeck (52, Grüne) dürfen sich über Ministerposten in der neuen Regierung freuen.  © Kay Nietfeld/dpa

Das teilten die Grünen nach stundenlangen Beratungen im Vorstand am Donnerstagabend mit.

Er ist der erste Bundesminister mit türkischem Migrationshintergrund. Vorausgegangen war ein erbittertes Ringen zwischen Realos und linkem Flügel um die Verteilung der Kabinettsposten.

Im Ergebnis sind nun drei von fünf vorgeschlagenen Grünen-Ministern Realos, zwei Linke.

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Drei Frauen stehen zwei Männer gegenüber.

Der Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter vom linken Flügel ist nicht Teil des Personaltableaus an Spitzenämtern, über das die 125.000 Grünen-Mitglieder ab diesem Freitag gemeinsam mit dem Koalitionsvertrag abstimmen sollen.

Er galt eigentlich als gesetzt, fällt nun aber zugunsten Özdemirs aus. Auch Co-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt ist nicht Teil der Aufstellung.


Sie könnten das Klima- und Energieministerium sowie das Agrarministerium anführen. Robert Habeck (52, Grüne) und Cem Özdemir (55, v.l.n.r.).
Sie könnten das Klima- und Energieministerium sowie das Agrarministerium anführen. Robert Habeck (52, Grüne) und Cem Özdemir (55, v.l.n.r.).  © Kay Nietfeld/dpa

Grünen-Chef Robert Habeck (52) wird Vizekanzler sowie Klima- und Energieminister. Co-Chefin Annalena Baerbock (40) wird wie erwartet Außenministerin.

Das Umweltministerium soll die frühere Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke übernehmen. Die rheinland-pfälzische Klimaministerin Anne Spiegel soll Familienministerin werden - ein Amt, das sie zuvor auf Landesebene ebenfalls schon inne hatte. Die aktuelle Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth soll Staatsministerin für Kultur und Medien werden.

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa

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