Robert Habeck hält Rede über Klimaschutz und Katastrophen-Hilfe

München - Mit einem kleinen Online-Parteitag wollen die bayerischen Grünen am Samstag (12 Uhr) in die letzten gut zwei Monate vor der Bundestagswahl starten.

Robert Habeck (51), Co-Vorsitzender des Bündnis 90/Die Grünen, ist Hauptredner beim kleinem Parteitag der bayerischen Grünen.
Robert Habeck (51), Co-Vorsitzender des Bündnis 90/Die Grünen, ist Hauptredner beim kleinem Parteitag der bayerischen Grünen.  © Gregor Fischer/dpa

Ein Hauptredner ist der Bundesvorsitzende Robert Habeck (51), zudem sprechen die bayerische Spitzenkandidatin Claudia Roth (66) sowie die beiden Landesvorsitzenden Eva Lettenbauer (28) und Thomas von Sarnowski (33).

Man habe die Bundestagswahl mit ihrer "historischen Chance für eine Erneuerung Deutschlands" fest im Fokus, hieß es vorab.

Man wolle die Menschen für eine Politik gewinnen, die das Klima schütze, eine nachhaltige Wirtschaft vorantreibe und die Gesellschaft sozial und gerecht gestalte.

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In Umfragen zur Bundestagswahl liegen die Grünen aktuell wieder klar hinter der Union.

Update 15.17 Uhr: Habeck fordert schnelle Katastrophen-Hilfe und mehr Klimaschutz

Nach der Hochwasser-Katastrophe im Westen Deutschlands fordern die Grünen schnelle Hilfe für die Betroffenen – und dann eine gemeinsame Kraftanstrengung für mehr Klimaschutz.

Über allem stehe aber jetzt immer noch die Rettung von Menschenleben, sagte der Bundesvorsitzende Robert Habeck am Samstag in einem Grußwort für einen kleinen Online-Parteitag der bayerischen Grünen.

Anschließend müsse denjenigen, die gerettet seien, schnell und unbürokratisch geholfen werden. Und dann müsse zum einen der Hochwasserschutz mehr Raum bekommen – und zum anderen brauche es stärkere Anstrengungen für mehr Klimaschutz und den gemeinsamen Kampf gegen die Erderwärmung.

Habeck erklärte, die Hochwasser-Katastrophe sei nicht allein auf den Klimawandel zurückzuführen – es seien hier verschiedene Faktoren zusammenbekommen. Die Zunahme extremer Wetterereignisse zeige allerdings, dass sich das Klima immer weiter erwärme. "Alles wird extremer werden", warnte Habeck.

Nicht nur im Interesse kommender Generationen, sondern auch im eigenen Interesse müsse man nun endlich handeln: erneuerbare Energien ausbauen, Wirtschaft und Verkehr dabei unterstützen, klimaneutral zu werden. Es gehe bei der Bundestagswahl also um eine "fundamentale politische Weichenstellung", betonte Habeck.

Der Grünen-Chef sagte, es sei "tragisch und schlimm", dass die Katastrophe dieser Tage dies habe in Erinnerung rufen müssen. "Was wir schützen, ist das Leben von Menschen", so Habeck. Und wenn man das Klima schütze, verteidige man letztlich auch die offene Gesellschaft.

Titelfoto: Gregor Fischer/dpa

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