So wollen die Grünen SachsenEnergie grüner machen

Dresden - Kommenden Dienstag soll der Stadtrat der Fusion von DREWAG und ENSO zur SachsenEnergie AG zustimmen. Das Rathaus erhofft sich durch Steuervorteile jährlich bis zu 29 Millionen Euro mehr. Die Grünen wollen die Abstimmung nutzen, das neue Unternehmen zu noch mehr Klimaschutz zu verpflichten.

Will den Zusammenschluss von DREWAG und ENSO nutzen, um die Unternehmen klimaneutral aufzustellen: Stadtrat Wolfgang Deppe (65, Grüne).
Will den Zusammenschluss von DREWAG und ENSO nutzen, um die Unternehmen klimaneutral aufzustellen: Stadtrat Wolfgang Deppe (65, Grüne).  © Steffen Füssel

Durch den geplanten Zusammenschluss entsteht Ostdeutschlands größter kommunaler Versorger und der viertgrößte in Deutschland. 

Das Gebiet erstreckt sich über Dresden, Meißen, Bautzen, Görlitz, Sächsische Schweiz und Osterzgebirge.

"Der Zusammenschluss ist wichtig. Allerdings ist der Weg des neuen Unternehmens zur Klimaneutralität noch zu unklar formuliert", so Stadtrat Wolfgang Deppe (65, Grüne). 

Seine Fraktion will daher per Zusatz-Antrag erreichen, dass sich die neue SachsenEnergie AG ab dem Jahr 2035 dazu verpflichtet, dass durch die eigene Energieproduktion das Klima nicht mehr belastet wird.

Aktuell bauen DREWAG und ENSO am Hauptbahnhof ihre neue gemeinsame Zentrale.
Aktuell bauen DREWAG und ENSO am Hauptbahnhof ihre neue gemeinsame Zentrale.  © Ove Landgraf

Eine Zustimmung im Rat hängt neben den Stimmen der Linken und SPD auch von OB Dirk Hilbert (49, FDP) ab und ist damit fraglich. 

Titelfoto: Ove Landgraf

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