Spahn: In Deutschland soll länger gearbeitet werden

Düsseldorf - Die Menschen in Deutschland müssen sich nach Worten von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) darauf einstellen, künftig noch später in Rente zu gehen.

Seine Rente ist sicher: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).
Seine Rente ist sicher: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).  © Michael Kappeler/dpa

"Mit der steigenden Lebenserwartung muss auch das Renteneintrittsalter ab 2030 weiter steigen", sagte Spahn am Mittwoch in Düsseldorf bei der Vorstellung der drei aussichtsreichsten Kandidaten für den CDU-Bundesvorsitz. "Das ist ehrlich."

Bisher wird das Renteneintrittsalter stufenweise bis zum Jahr 2029 angehoben. Ab dem Geburtsjahrgang 1964 ist es 67.

In Deutschland steige die Lebenserwartung jeden Tag um knapp sechs Stunden, sagte Spahn. Das spreche zwar auch für das Gesundheitssystem. Aber es müsse auch alles finanziert werden.

Wenn die Lebenserwartung steigt, muss auch das Renteneintrittsalter weiter steigen, findet Spahn.
Wenn die Lebenserwartung steigt, muss auch das Renteneintrittsalter weiter steigen, findet Spahn.  © Jörg Carstensen/dpa

Titelfoto: Michael Kappeler/dpa

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