Showdown bei Laschet-Söder-Treffen bleibt aus: "Alles geht gut. Alles wird gut"

Berlin - Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat am Dienstagnachmittag ihre Beratungen über die Kanzlerkandidatur der Union und die Novellierung des Infektionsschutzgesetzes begonnen.

Markus Söder (54, CSU, r.), Ministerpräsident von Bayern und CSU-Vorsitzender, neben Armin Laschet (60), CDU-Bundesvorsitzender und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen.
Markus Söder (54, CSU, r.), Ministerpräsident von Bayern und CSU-Vorsitzender, neben Armin Laschet (60), CDU-Bundesvorsitzender und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen.  © dpa/Michael Kappeler

Daran nahmen auch die Parteivorsitzenden von CDU und CSU - Armin Laschet (60) und Markus Söder (54) - teil, die um die Kanzlerkandidatur rivalisieren.

Diese Frage sollte nach Angaben von CDU-Fraktionschef Ralph Brinkhaus (52) gleich zu Beginn der Sitzung aufgerufen werden.

Beim Eintreffen am Reichstagsgebäude in Berlin sagte Söder auf die Frage, wie es heute ausgehen werde: "Alles geht gut. Alles wird gut."

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt (50) sagte, es gehe darum, eine "Teamlösung" zu finden. Brinkhaus und Dobrindt nannten es einen "normalen Vorgang", dass Laschet und Söder an der Sitzung teilnehmen.

Es gehe um "Respekt gegenüber der Fraktion", sagte Dobrindt. "Alles andere wäre auch mehr als seltsam gewesen."

Angela Merkel will sich aus Debatte heraushalten

Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) enthält sich in der Kanzlerkandidaten-Debatte.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) enthält sich in der Kanzlerkandidaten-Debatte.  © dpa/Kay Nietfeld

Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) hat einen Kommentar zum unionsinternen Machtkampf um die Kanzlerkandidatur erneut abgelehnt.

Auf die Frage, ob sie fürchte, dass der anhaltende Wettkampf zwischen CDU-Chef Armin Laschet und dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder dazu führen könne, dass die Union am Ende das Kanzleramt verliere, sagte Merkel am Dienstag in Berlin:

"Ich wollte, will und werde mich da heraushalten."

Titelfoto: Montage: dpa/Michael Kappeler, dpa/Kay Nietfeld

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