Uli Hoeneß sieht CDU/CSU in der möglichen Opposition gelassen

München - Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß (69) betrachtet es im Gegensatz zu früher nicht mehr als Katastrophe, wenn die Union künftig nicht mehr im Bund regiert.

Der Ehrenpräsident des FC Bayern München, Uli Hoeneß (69), sieht eine mögliche Ampel-Koalition inzwischen gelassen.
Der Ehrenpräsident des FC Bayern München, Uli Hoeneß (69), sieht eine mögliche Ampel-Koalition inzwischen gelassen.  © Sven Hoppe/dpa

"Denn wenn man einen 35 Prozent-Vorsprung innerhalb von einem Dreivierteljahr verliert, dann stimmt was nicht", sagte der 69-Jährige im Gespräch mit Antenne Bayern.

"Das ist etwa so, wie wenn der FC Bayern bei Halbzeit 5:0 führt und dann 6:5 verliert."

Den Grund für die Wahlniederlage sieht Hoeneß in internen Differenzen.

Frisch gewählt: Grüne haben neue Doppelspitze
Bündnis 90/Die Grünen Frisch gewählt: Grüne haben neue Doppelspitze

"Die haben sich ja gestritten, wie die Besenbinder, einen, wie ich finde, katastrophalen Wahlkampf gemacht."

Zudem sei CDU-Chef Armin Laschet (60) "ein ganz schwacher Kandidat" gewesen. "Ich meine, mit jeder Rede hat er sich mehr in den Sumpf geredet", findet Hoeneß.

Die mögliche Koalition von SPD, Grünen und FDP betrachtet er positiv: "In der Zwischenzeit sehe ich das so, dass wenn es zu dieser Ampel kommt, dass ich da keine Probleme für Deutschland sehe", sagte Hoeneß. Er hoffe auf eine ausgewogene Politik einer Ampelkoalition.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

Mehr zum Thema CDU: