"Wahldebakel", "Rücktritt": Werteunion geht auf Laschet und Söder los!

Berlin - Nach den schweren Verlusten der Union bei der Bundestagswahl fordert die Werteunion eine umfassende personelle Neuaufstellung.

Ginge es nach der Werteunion, solle der CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet (60) zurücktreten.
Ginge es nach der Werteunion, solle der CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet (60) zurücktreten.  © Sebastian Gollnow/dpa-Pool/dpa

"Vorstand und Parteivorsitzende von CDU und CSU" – also Armin Laschet und Markus Söder – "müssen die Konsequenzen aus dem Wahldebakel bei der Bundestagswahl vom 26. September 2021 ziehen und mit sofortiger Wirkung zurücktreten", erklärte der Zusammenschluss ultrakonservativer Unionsmitglieder in der Nacht zum Montag.

Die Vorstände sollten von allen Mitgliedern der Union – und nicht nur Delegierten – neu gewählt werden.

In der 16-jährigen Kanzlerschaft Angela Merkels (67) habe die Union "einen fatalen Linkskurs eingeschlagen" und sei nun erstmals seit langem nicht stärkste Kraft.

"Der Bundesvorstand hat diesen Kurs mitgetragen und das jetzige Wahldebakel mitzuverantworten", hieß es.

CSU-Parteichef Markus Söder (54) steht ebenso wie Armin Laschet in der Kritik.
CSU-Parteichef Markus Söder (54) steht ebenso wie Armin Laschet in der Kritik.  © Sebastian Gollnow/dpa-Pool/dpa

Sollte es zu Koalitionsverhandlungen der Union mit anderen Parteien kommen, fordere die Werteunion eine Regierungsbildung ohne Beteiligung der Grünen.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa-Pool/dpa, Sebastian Gollnow/dpa-Pool/dpa

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