Dietmar Bartsch lobt Parteitag seiner Linken: "Solidarität nach innen, Attacke nach außen"

Erfurt - Linken-Bundestagsfraktionschef Dietmar Bartsch (64) hat eine positive Bilanz des Krisen-Parteitags in Erfurt gezogen.

Linken-Bundestagsfraktionschef Dietmar Bartsch (64) hat seiner Partei nach dem Bundesparteitag ein positives Zeugnis ausgestellt.
Linken-Bundestagsfraktionschef Dietmar Bartsch (64) hat seiner Partei nach dem Bundesparteitag ein positives Zeugnis ausgestellt.  © Martin Schutt/dpa

"Der Parteitag hat eine Tür aufgestoßen", sagte Bartsch am Sonntag vor den Delegierten. Solche Treffen allein veränderten nichts, sondern die künftige Arbeit: "Solidarität nach innen und Attacke nach außen, ab Montag", forderte Bartsch.

Der Parteitag, der seit Freitag in der thüringischen Hauptstadt tagte, hatte die Vorsitzende Janine Wissler (41) im Amt bestätigt und den Europapolitiker Martin Schirdewan (46) in die Doppelspitze gewählt.

Der gesamte Vorstand wurde neu bestimmt. Zudem folgte der Parteitag der Linie Wisslers und verurteilte den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine scharf.

Nach zuletzt desaströsen Ergebnissen bei der vergangenen Bundestagswahl und den darauffolgenden Landtagswahlen sowie den Sexismus-Vorwürfen stecken die Linken in einer handfesten Krise.

Titelfoto: Martin Schutt/dpa

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