Nach hartem Corona-Jahr: SPD will Kultur als Staatsziel im Grundgesetz verankern!

Berlin - Die SPD will die Kultur als Staatsziel im Grundgesetz festschreiben. Das sieht ein Konzept "Kultur stärken!" vor, das der Parteivorstand verabschiedet hat.

Das Berliner Ensemble durfte am Freitagabend im Rahmen des Berliner Pilotprojekts während der Corona-Pandemie öffnen. Die SPD will die gesamte Kulturbranche stärken.
Das Berliner Ensemble durfte am Freitagabend im Rahmen des Berliner Pilotprojekts während der Corona-Pandemie öffnen. Die SPD will die gesamte Kulturbranche stärken.  © dpa/Annegret Hilse/Reuters/Pool

"Kulturpolitik muss in den kommenden Jahren tiefgreifende Veränderungsprozesse gestalten", heißt es in dem acht Seiten umfassenden Papier, das der dpa vorliegt. "Die Künste sind eine wesentliche Werte-, Identitäts- und Dialogressource und für den Zusammenhalt in der Demokratie unverzichtbar."

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie hätten die Kultur hart getroffen. Nun will die SPD einen "Aufbruch hin zu einem neuen Kulturkonsens über die Aufgaben und Verfahren der Kulturpolitik". Grundlage dafür seien "die kreativen, kritischen, innovativen und verbindenden Kräfte von Kunst und Kultur".

Entstanden ist das Konzept "Kultur stärken!" unter Federführung des Vorsitzenden des Kulturforums der Sozialdemokratie, Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (46, SPD).
Entstanden ist das Konzept "Kultur stärken!" unter Federführung des Vorsitzenden des Kulturforums der Sozialdemokratie, Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (46, SPD).  © dpa/Christian Charisius/dpa/Pool

Entstanden ist das Konzept unter Federführung des Vorsitzenden des Kulturforums der Sozialdemokratie, Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (46).

Titelfoto: dpa/Annegret Hilse/Reuters/Pool, dpa/Christian Charisius/dpa/Pool

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