SPD-Chefin Esken sieht die Erfolgsaussichten für ihre Partei kritisch

Stuttgart - Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken (59) sieht die Aussichten der Südwest-SPD für die Landtagswahl im kommenden Jahr bislang kritisch.

SPD-Chefin Saskia Esken (59) steht im Fokus.
SPD-Chefin Saskia Esken (59) steht im Fokus.  © Sebastian Gollnow/dpa

"Noch sind die Zustimmungswerte einfach schlecht", sagte Esken der Stuttgarter Zeitung, den Stuttgarter Nachrichten und dem Kölner Stadt-Anzeiger. Sie hoffe, dass die SPD mit dem früheren Kultusminister Andreas Stoch (51) als Spitzenkandidat für die Landtagswahl beim Thema Bildung punkten könne.

Esken kritisierte die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann (55, CDU). Unter ihr laufe es in der Bildungspolitik nicht vorwärts, sondern eher zurück in die 50er Jahre, sagte Esken im Gespräch mit den Zeitungen.

Hoffnung legt die SPD-Chefin demnach in die Beschäftigten der Autobranche im Land, obwohl diese "traditionell eher konservativ" eingestellt sei. Es müsse der SPD gelingen, vermeintlich gegensätzliche Interessen aufzulösen.

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Der Klimaschutz sei eine Chance, durch neue Technologien und neue Geschäftsfelder neue Arbeitsplätze zu schaffen, sagte Esken.

Die SPD unterstütze Beschäftigte bei der Verknüpfung von Kurzarbeit und Weiterbildung.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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