SPD will 2G überall in Thüringen und eine Testpflicht auch im Kindergarten

Erfurt - Die Thüringer SPD hat sich für eine flächendeckende Einführung einer 2G-Regel unter anderem in der Gastronomie und für Veranstaltungen in Innenräumen ausgesprochen.

Die Thüringer SPD will wegen steigender Infektionszahlen nur noch Geimpften und Genesenen Zutritt zu bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens gewährleisten. (Symbolfoto)
Die Thüringer SPD will wegen steigender Infektionszahlen nur noch Geimpften und Genesenen Zutritt zu bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens gewährleisten. (Symbolfoto)  © Angelika Warmuth/dpa

"Wir müssen die vierte Welle jetzt schnell brechen", sagte SPD-Landesvorsitzender Georg Maier (54) laut einer Mitteilung vom Montag. Demnach fordern die Sozialdemokraten, dass künftig nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt zu Gaststätten, Veranstaltungen und Dienstleistungen in Innenräumen sowie zu Großveranstaltungen haben sollen.

Außerdem fordert die SPD eine generelle Testpflicht an Schulen und Kindergärten - unabhängig von der Inzidenz. Auch die Maskenpflicht an Schulen soll nach dem Willen der SPD vorerst erhalten bleiben.

Am Arbeitsplatz soll konsequent auf 3G gesetzt werden, wonach nur Geimpfte, Genesene und Getestete Zutritt hätten.

Die Einhaltung der Regeln sollten laut SPD stärker von den Ordnungsbehörden kontrolliert werden - gegebenenfalls auch in Kooperation mit der Polizei.

Im Thüringen verschärft sich die Infektionslage immer weiter. Die Sieben-Tages-Inzidenz stieg am heutigen Dienstag laut Robert Koch-Institut (RKI) auf 439,7. Das war nach Sachsen der zweithöchste Wert aller Bundesländer.

Am Montag hatte die Inzidenz noch bei 427,5 gelegen.

Titelfoto: Angelika Warmuth/dpa

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