SPD will Lehren aus Wahl-Debakel ziehen

Stuttgart - Die Südwest-SPD hat es bei der Landtagswahl im März nur auf elf Prozent der Stimmen gebracht - eine unabhängige Analyse sollte die Gründe für das schwache Abschneiden beleuchten.

Der Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch (SPD, 52) wird die Ergebnisse der Analyse vortragen.
Der Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch (SPD, 52) wird die Ergebnisse der Analyse vortragen.  © Bernd Weissbrod/dpa

Deren Ergebnis stellen der Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch (52) und Generalsekretär Sascha Binder am Freitag (10 Uhr) in Stuttgart vor.

Zwei Autoren der Auswertung - der Journalist und Sachbuchautor Horand Knaup und Ex-Staatssekretär Michael Rüter - erläutern die Details.

Nach dem Superwahljahr gehe es um Lehren aus den Ergebnissen und die daraus resultierend beste Ausrichtung der Sozialdemokraten, sagte eine Sprecherin des Landesverbandes mit 33.200 Mitgliedern.

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Bei der Wahl am 14. März landete die SPD mit 11 Prozent knapp vor AfD (9,7 Prozent) und FDP (10,5 Prozent). Die Grünen wurden stärkste Kraft mit 32,6 Prozent, während die CDU 24,1 Prozent holte.

Bei der Bundestagswahl fuhr die Südwest-SPD ein deutlich besseres Ergebnis ein und steigerte sich um 5,2 Punkte auf 21,6 Prozent.

Sie landete hinter der geschwächten CDU (24,8 Prozent) auf Rang zwei. Die Grünen kamen auf 17,2 Prozent.

Titelfoto: Bernd Weissbrod/dpa

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