Angela Merkel fürchtet Corona-Zahlen wie in Frankreich: "Es muss in Berlin was passieren"

Berlin -  Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) hat sich sehr besorgt wegen der steigenden Zahlen von Corona-Infektionen in Deutschland geäußert.

Angela Merkel (66, CDU) ist wegen der steigenden Infektionszahlen sehr besorgt.
Angela Merkel (66, CDU) ist wegen der steigenden Infektionszahlen sehr besorgt.  © Montage: Kay Nietfeld/dpa, Michael Kappeler/dpa-Pool/dpa

Man müsse lokale Infektionsherde sehr deutlich angehen, sonst habe man an Weihnachten Zahlen wie in Frankreich, sagte Merkel am Montag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen in einer Videokonferenz des CDU-Präsidiums. 

Die Infektionszahlen in Europa seien besorgniserregend, wurde die Kanzlerin zitiert. Man müsse in Deutschland alles tun, damit die Zahlen nicht weiter exponentiell stiegen.

An diesem Dienstag will die Kanzlerin in einer Videoschaltkonferenz mit den Ministerpräsidenten über geeignete Maßnahmen gegen die steigenden Infektionszahlen in der Pandemie beraten. Priorität hätten dabei Schulen, die Kindertagesstätten und die Wirtschaft. 

Merkel äußerte sich nach diesen Informationen in der CDU-Präsidiumssitzung besonders mit Blick auf die Lage der Wirtschaft besorgt. 

Sie äußerte zugleich Zweifel, dass die Berliner Landesregierung angesichts stark steigender Zahlen in der Hauptstadt ernsthaft versuche, Maßnahmen gegen die Ausbrüche einzuleiten. "Es muss in Berlin was passieren."

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa, Michael Kappeler/dpa-Pool/dpa

Mehr zum Thema Angela Merkel:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0