Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Halle: Merkel hält die Festrede

Halle (Saale) - Das Fest in der Gastgeberstadt Halle zum 31. Tag der Deutschen Einheit wird in diesem Jahr etwas kleiner ausfallen als in den Vorjahren.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (67, CDU) wird die Festrede der Einheitsfeierlichkeiten in Halle halten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (67, CDU) wird die Festrede der Einheitsfeierlichkeiten in Halle halten.  © John Macdougall/AFP POOL/dpa

Natürlich finde die Stadtverwaltung das ein Stück weit schade, sagte Halles Bürgermeister Egbert Geier (SPD) während einer Pressekonferenz am Freitag. "Wir wollen dennoch einen nachhaltigen Eindruck erzeugen", fügte er an.

Die Gästeliste liest sich durchaus prominent: Unter anderem hätten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (67, CDU), Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (78, CDU) und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (65) angekündigt, sagte ein Sprecher der Stadt.

Merkel wolle eine Woche nach der Bundestagswahl auf dem Höhepunkt der Einheitsfeierlichkeiten in der Georg-Friedrich-Händel-Halle eine 20-minütige Festrede halten, so der Sprecher.

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Auch für die Bürger gebe es ein interessantes Programm, sagte Staatsminister Rainer Robra (69, CDU). Zwar fehle die große Sause, aber in der Stadt präsentierten sich bereits ab dem 18. September die Bundesländer in gläsernen Containern den Besuchern.

Abgestecktes Programm, um Menschenmassen zu verhindern

Auch die sogenannten Zipfelgemeinden Deutschlands, also Sylt (Norden), Görlitz (Osten), Oberstorf (Süden) und Selfkant (Westen) erhielten die Möglichkeit sich dem Publikum zu zeigen. "Es wird viel los sein", so Robra.

Neben den optischen Eindrücken sollen sich die Bundesländer laut Stadtverwaltung auch kulinarisch den Besuchern widmen. An drei aufeinanderfolgenden Wochenenden zwischen dem 17. September und dem 3. Oktober wird sich jeweils eine Gruppe von Ländern mit Essensständen auf dem Markt präsentieren.

Den Abschluss des Festes bildet eine Licht- und Drohnenschau. Mehrere Drohnen sollen hierfür aufsteigen und dabei Schriftzüge und verschiedene Gebilde in den Himmel projizieren.

Mit dem abgespeckten Programm wolle man die Entstehung von Menschenmassen verhindern. Die Leute sollten nicht in Scharen anreisen, sagte Susanne Bethke, Projektleiterin des Tages der Deutschen Einheit 2021.

Titelfoto: John Macdougall/AFP POOL/dpa

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