Auszeichnung für Annalena Baerbock: Außenministerin erhält Orden wider den tierischen Ernst

Aachen - Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (41) bekommt den Orden wider den tierischen Ernst des Aachener Karnevalsvereins (AKV).

Annalena Baerbock (41, r.) wird den besagten Orden am 4. Februar 2023 erhalten.
Annalena Baerbock (41, r.) wird den besagten Orden am 4. Februar 2023 erhalten.  © Bodo Schackow/dpa

Die Grünen-Politikerin werde als "moderne Ritterin im besten Sinne" ausgezeichnet, teilte der AKV am Montag in Aachen mit. Die Politikerin sei standfest und humorvoll auf dem diplomatischen Parkett.

Der Karnevalsorden wird am 4. Februar 2023 bei einer Festsitzung in Aachen überreicht. Eine Aufzeichnung wird zwei Tage später im Fernsehen zu sehen sein. Die Laudatio auf Baerbock hält ihre Amtsvorgängerin als Ritterin, die Schauspielerin Iris Berben (72).

Der AKV erklärte, Baerbock habe sich Respekt und Vertrauen auf internationaler und nationaler Ebene erworben. Mit Sympathie und Überzeugungskraft habe sie die Herzen der Menschen gewonnen. "Gerade in diesen schwierigen Zeiten, die vielen Menschen Angst machen, überzeugt sie mit Humor und Menschlichkeit im Amt, zwei wichtigen Werkzeugen im Kampf für Hoffnung und Frieden", sagte AKV-Präsident Werner Pfeil (56).

Annalena Baerbock zur Politikerin des Jahres gekürt
Annalena Baerbock Annalena Baerbock zur Politikerin des Jahres gekürt

Seit 1950 verleiht der Aachener Karnevalsverein den Orden an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die Humor und Menschlichkeit im Amt beweisen.

Baerbock (41) wird als achte Frau zur Ritterin geschlagen. Bei ihrer Amtseinführung im Februar 2022 hatte Iris Berben beklagt, dass bislang nur wenige Frauen den Orden erhalten haben.

Bisherige Preisträger waren unter anderem Konrad Adenauer (91†), Helmut Schmidt (96†), Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (55, CSU), Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (74, Grüne), Friedrich Merz (66, CDU), Gregor Gysi (74, Linke) und der Schauspieler Mario Adorf (91).

Titelfoto: Bodo Schackow/dpa

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