Grünen-Chefin Annalena Baerbock zeigt klare Kante gegen Antisemitismus

Berlin - Grünen-Chefin Annalena Baerbock (40) hat jeglichen Antisemitismus deutlich verurteilt.

Jeremy Issacharoff (66), Botschafter des Staates Israel in Deutschland spricht mit Annalena Baerbock (40) neben dem Antisemitismusbeaftragten Felix Klein (53) vor einem Solidaritätsgottesdienst mit Rabbiner Yehuda Teichtal (49)in der Synagoge Berlin-Wilmersdorf.
Jeremy Issacharoff (66), Botschafter des Staates Israel in Deutschland spricht mit Annalena Baerbock (40) neben dem Antisemitismusbeaftragten Felix Klein (53) vor einem Solidaritätsgottesdienst mit Rabbiner Yehuda Teichtal (49)in der Synagoge Berlin-Wilmersdorf.  © Michael Kappeler/dpa

"Antisemitische Angriffe, das Verbrennen von israelischen Fahnen, Hass und Hetze auf Menschen mitten unter uns, das ist nicht Teil des demokratischen Diskurses, sondern das ist ein Angriff auf die Menschenwürde, egal von wem oder woher er kommt", sagte die Kanzlerkandidatin ihrer Partei am Rande eines Solidaritätsgottesdienstes am Freitagabend in einer Synagoge in Berlin.

Zu der Veranstaltung wurden auch Justizministerin Christine Lambrecht (55, SPD), Kulturstaatsministerin Monika Grütters (59, CDU) sowie der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein (53), erwartet.

Baerbock zeigte sich erschüttert über die Raketenangriffe auf Israel in den vergangenen Tagen. "Und ebenso erschüttert bin ich angesichts dessen, dass in Deutschland Fahnen Israels verbrannt werden, dass Angriffe auf Synagogen stattfinden."

Nach der gewaltsamen Eskalation des Konflikts zwischen Israel und der palästinensischen Hamas hatte es in mehreren Städten in Deutschland antisemitische und anti-israelische Demonstrationen gegeben. Dabei wurden Israel-Flaggen angezündet, in Gelsenkirchen marschierten 180 Menschen von Bahnhofsvorplatz in Richtung Synagoge und skandierten antisemitische Parolen.

Titelfoto: Michael Kappeler/dpa

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