Plagiatsvorwürfe gegen Annalena Baerbock

Berlin - Nach dem Wirbel um falsche Angaben in ihrem Lebenslauf steht für Annalena Baerbock (40) jetzt neuer Ärger ins Haus.

Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (40, Grüne) bei der Vorstellung ihres Buches "Jetzt. Wie wir unser Land erneuern".
Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (40, Grüne) bei der Vorstellung ihres Buches "Jetzt. Wie wir unser Land erneuern".  © dpa/Christoph Soeder

Die Kanzlerkandidatin der Grünen soll Teile ihres kürzlich erschienenen Buches "Jetzt. Wie wir unser Land erneuern" einfach aus dem Internet kopiert haben. Das behauptet zumindest ein Plagiatsjäger aus Österreich.

Sein Name: Stefan Weber (51). In seinem Blog berichtet er von mindestens vier Stellen, an denen die Autorin beinahe Passagen aus anderen Texten beinahe wortgleich übernahm - ohne die dazugehörigen Quellen zu nennen.

Die Grünen weisen die Vorwürfe entschieden zurück: "Das ist der Versuch von Rufmord", sagte ein Parteisprecher gegenüber t-online.de. Bei den beschriebenen Passagen handele es sich um "allgemein zugängliche Fakten oder bekannte grüne Positionen".

Baerbock habe den auf Medienrecht spezialisierten Rechtsanwalt Christian Schertz (55) eingeschaltet.

Titelfoto: dpa/Christoph Soeder

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