Armin Laschet vor Wahl trotz schlechter Umfragewerte sicher: "Sehr knappes Rennen"

Delbrück-Steinhorst - Eine Woche vor der Bundestagswahl gibt sich Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (60) trotz anhaltenden Rückstands in den Umfragen weiter zuversichtlich.

Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (60) auf einer Wahlkampfveranstaltung der CDU.
Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (60) auf einer Wahlkampfveranstaltung der CDU.  © Friso Gentsch/dpa

"Das ist eine sehr knappe Wahl, ein sehr knappes Rennen", sagte Laschet am Samstag am Rande einer Wahlkampfveranstaltung der CDU im nordrhein-westfälischen Delbrück-Steinhorst vor Journalisten.

In seiner Rede vor rund 500 CDU-Anhängern sagte er: "Jetzt haben wir noch acht Tage Zeit, und wir spüren alle, da bewegt sich was."

Er unterstrich seine kritische Haltung zu Wahlumfragen. "Umfragen sind Umfragen - jeden Tag eine neue Klickumfrage." In diesen Umfragen seien eine ganze Menge Menschen nicht erfasst.

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"Aber am nächsten Sonntag wird nicht geklickt, da wird ein Zettel ausgefüllt. Da wird dann abgestimmt und dann werden auch die vielen, die man meistens nicht fragt, ihre Stimme artikulieren können."

Die SPD mit Kandidat Olaf Scholz (63) lag in den letzten Umfragen mit etwa 25 Prozent Zustimmung stets mehrere Punkte vor CDU und CSU.

Meinungsforscher sehen die Grünen mit deren Bewerberin Annalena Baerbock (40) weiterhin auf dem dritten Platz.

Klimaaktivisten demonstrieren vor Wahlkampfveranstaltung

Ein Bus mit einem Bild von Kanzlerkandidat Armin Laschet (60, CDU) parkt vor der Wahlkampfveranstaltung in Delbrück.
Ein Bus mit einem Bild von Kanzlerkandidat Armin Laschet (60, CDU) parkt vor der Wahlkampfveranstaltung in Delbrück.  © Friso Gentsch/dpa

Der Beginn der Veranstaltung mit Laschet in Delbrück-Steinhorst hatte sich wegen eines medizinischen Notfalls verzögert. Dabei musste ein Mann im Veranstaltungszelt von Rettungssanitätern behandelt werden.

Vor dem Zelt demonstrierende Klimaaktivisten der Gruppierung "Parents for future" bildeten daraufhin kurzerhand mit ihrem großen Banner im Zelt einen Sichtschutz für die Rettungsmaßnahmen.

Anschließend setzten sie vor dem Zelt ihre Demonstration fort. "Energiewende jetzt" war auf dem Banner zu lesen.

Titelfoto: Friso Gentsch/dpa

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