Aufholjagd vor der Wahl: Hier ist Armin Laschet heute mit Friedrich Merz

Stuttgart - Bei seiner Aufholjagd zur Bundestagswahl will Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (60, CDU) am Mittwoch (10 Uhr) zusammen mit Friedrich Merz (65, CDU) in Stuttgart Ansagen zur Wirtschafts- und Finanzpolitik machen.

Will ins Kanzleramt: Armin Laschet (60, CDU).
Will ins Kanzleramt: Armin Laschet (60, CDU).  © Bernd Thissen/dpa

Sie wollen sich beim Arbeitgeberverband Südwestmetall zu "Richtungsentscheidungen" in diesen Politikfeldern äußern, teilte die CDU am Dienstag mit.

Der 65-jährige Merz ist Mitglied im Expertenteam von Laschet und bei der CDU und der Wirtschaft in Baden-Württemberg sehr beliebt.

Die Südwest-CDU hätte Merz sogar lieber als Parteivorsitzenden gesehen als den NRW-Ministerpräsidenten.

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Laschet, der wegen des Rückstands auf die SPD in Umfragen schwer unter Druck steht, hat Steuersenkungen im großen Stil schon ausgeschlossen.

Im Unions-Wahlprogramm gehe es darum, Bürokratie abzubauen, wirtschaftliche Fesseln zu lösen und neue Möglichkeiten für Wirtschaftswachstum zu schaffen, hatte er neulich erklärt.

Update, 14.48 Uhr: CDU muss die "Samthandschuhe einpacken"

Ungeachtet der schlechten Umfragewerte hat Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet am Mittwoch Rückendeckung von der CDU-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg erhalten.

"Wir werden einen Kanzler Armin Laschet bekommen, gar keine Frage. Und dafür kämpfen wir", sagte Ex-Finanzminister Willi Stächele nach Angaben von Teilnehmern in Stuttgart, woraufhin die Abgeordneten Laschet stehend applaudierten.

CDU-Chef Laschet und Wirtschaftsexperte Friedrich Merz waren nach ihrem Auftritt bei Südwestmetall für 20 Minuten bei der Klausur der CDU-Fraktion vorbeigekommen.

Laschet verwies dem Vernehmen nach erneut darauf, dass vor allem die Familienunternehmen in Baden-Württemberg leiden würden, wenn es eine rot-grün-rote Bundesregierung gebe.

Merz sagte demnach, auf den letzten Metern vor der Bundestagswahl müsse die CDU die "Samthandschuhe einpacken". Die Union liegt in Umfragen derzeit klar hinter der SPD.

Titelfoto: Bernd Thissen/dpa

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