Kichern in der Flutkatastrophe: Armin Laschet entschuldigt sich für "blödes Bild"

Düsseldorf/Berlin – Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (60, CDU) hat sich ausdrücklich für seinen massiv kritisierten Lacher am Rande eines gemeinsamen Auftritts mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (65, SPD) in der Flutkatastrophe entschuldigt.

Armin Laschet (60, CDU, 2.v.l.) hatte für seinen Lacher im Katastrophengebiet massive Kritik kassiert.
Armin Laschet (60, CDU, 2.v.l.) hatte für seinen Lacher im Katastrophengebiet massive Kritik kassiert.  © Marius Becker/dpa

Steinmeier habe damals relativ weit weg gestanden, "ich habe nicht gehört, über was er gerade sprach", schilderte der CDU-Chef am Donnerstag in der ZDF-Sendung "Klartext" auf Fragen einer von der Flut betroffenen Bürgerin die damalige Situation.

"Irgendeiner hat neben mir eine blöde Bemerkung gemacht. Und ich hab' darüber gelacht. Das ärgert mich. Das war dämlich, aber ich kann es ja nicht ungeschehen machen."

Laschet räumte ein: "Blöde. Bild sieht blöde aus. Aber es war ein Fehler, ist ja klar."

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Er habe nach der Flutkatastrophe alle Termine abgesagt, sei ins Flutgebiet in Nordrhein-Westfalen gefahren und habe viele Schicksale gehört, sagte Laschet. "Und Sie können mir schon glauben, dass mir das nahe geht", beteuerte er.

Als es um Frage ging, welche Erklärung er für die desaströsen Umfragewerte für die Union habe, antwortete der nordrhein-westfälische Ministerpräsident: "Wir merken, es wird knapp."

Die Wähler würden entscheiden - "und ich empfehle uns einfach, diese 17 Tage jetzt abzuwarten. Die Wähler, und nicht repräsentativ ausgewählte Leute das entscheiden zu lassen. Und dann können wir ja dann am Wahlabend sehen, wie's aussieht."

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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