Während Steinmeiers Flut-Rede: Dieser Spruch brachte Armin Laschet zum Lachen
Erftstadt – Ein Lacher mit Folgen: Ein knappes halbes Jahr nach Armin Laschets (60, CDU) viel kritisiertem Fehltritt während einer Rede von Bundespräsident
Frank-Walter Steinmeier (65, SPD) im Flut-Katastrophengebiet ist geklärt, was den damaligen CDU-Kanzlerkandidaten zum Kichern gebracht hat.

Die Bilder des lachenden Laschets hinter dem Rücken von Steinmeier, der zeitgleich seine Bestürzung über die vielen Hochwasser-Toten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ausdrückte, hatten für einen Aufschrei gesorgt - mitten im Wahlkampf zur Bundestagswahl.
Laschet und sein scherzender Kompagnon, Landrat des Rhein-Erft-Kreises, Frank Rock (51, CDU), hatten sich zwar umgehend für ihren Fehler entschuldigt, doch die Umfragewerte der Union waren eingebrochen und hatten sich nicht wieder erholt.
Nun berichten der "Kölner Stadtanzeiger" und das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) unter Verweis auf Angaben von Umstehenden, wie es zu Laschets großem Fauxpas gekommen ist.
So hatte der Ex-Kanzlerkandidat zusammen mit einer Gruppe von Begleitern sowie CDU-Politikern im Hintergrund gewartet, während Steinmeier weiter vorne mit den Reportern sprach.
Laschet war sich nicht darüber bewusst, dass er bei der TV-Übertragung zu sehen war, als er sich mit einem folgenschweren Kommentar an den neben ihm stehenden Rock wandte.
"Auch so klein wie du": Darüber kicherte Armin Laschet

Laut dem Bericht habe Laschet den Landrat scherzhaft für seine Begrüßung des Bundespräsidenten kritisiert. So habe Rock nur "Herr Steinmeier" und nicht "Herr Bundespräsident" gesagt.
Auf Laschets neckenden Tadel soll Rock nach übereinstimmenden Angaben von Umstehenden seinerseits frotzelnd gekontert haben, er sei so überrascht darüber gewesen, dass Steinmeier "auch so klein ist wie du".
Zur Heiterkeit der Gruppe habe außerdem beigetragen, dass sich Reporter teilweise skurril verrenkt haben, um ihre Mikrofone möglichst nah vor den Sprechenden zu platzieren, ohne dabei selber vor die TV-Linse zu geraten. Auch Steinmeier habe sich später über das Reporter-Getummel amüsiert.
Laschet hatte sich jüngst erneut für seinen Lacher entschuldigt, den Auslöser selbst aber nicht preisgegeben. "Irgendeiner macht eine blöde Bemerkung, es lohnt nicht, darüber zu reden."
Titelfoto: Marius Becker/dpa