Höcke kritisiert verlängerten Lockdown: "Bodo Ramelow ist ein Corona-Extremist"

Erfurt - Der Corona-Lockdown geht in die nächste Runde: Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (64, Linke) kündigte bereits an, die Maßnahmen für Thüringen übernehmen zu wollen. Scharfe Kritik an dieser Vorgehensweise kommt vom Fraktionsvorsitzenden der AfD, Björn Höcke (48), höchstpersönlich.

Björn Höcke (48) hat den verlängerten Lockdown und Ministerpräsident Bodo Ramelow (64, Linke) kritisiert.
Björn Höcke (48) hat den verlängerten Lockdown und Ministerpräsident Bodo Ramelow (64, Linke) kritisiert.  © Michael Reichel/dpa-Zentralbild/dpa

"Was wir derzeit erleben, ist nicht weniger als die Abwicklung der parlamentarischen Demokratie unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung", erklärte Höcke in einer Mitteilung der Landtagsfraktion zu den Maßnahmen.

Der 48-Jährige betonte darüber hinaus, dass die Maßnahmen willkürlich und wirkungslos seien sowie zu einer massiven Schädigung der Wirtschaft führen würden.

Weiterhin ist der ehemalige Gymnasiallehrer der Auffassung, dass die aktuellen Einschränkungen zu einer Bildungskatastrophe der jetzigen Schülergeneration führen werden.

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Eine tiefere Spaltung der Gesellschaft und die Vergrößerung der Armut seien laut ihm weitere einschneidende Folgen der Corona-Politik.

Neben der allgemeinen Kritik am Lockdown und den Maßnahmen griff Höcke noch mit harten Worten Thüringens Ministerpräsidenten Ramelow verbal an. "Bodo Ramelow hat jedes Maß und jede Mitte verloren, er ist ein Corona-Extremist."

Der verlängerte Lockdown soll bis zum 14. Februar andauern.

Titelfoto: Michael Reichel/dpa-Zentralbild/dpa

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