Höcke kritisiert strenge Corona-Regeln nach Bund-Länder-Gipfel und verunglimpft den Impfstoff

Erfurt - Thüringens AfD-Fraktionschef Björn Höcke (49) hat die Beschlüsse der gestrigen Bund-Länder-Konferenz zu strengeren Corona-Regeln stark kritisiert.

Thüringens AfD-Fraktionschef Björn Höcke (49) kann mit dem Corona-Kurs der Landesregierung nichts anfangen. Er fordert mehr Freiheit und ein Leben mit Virus.
Thüringens AfD-Fraktionschef Björn Höcke (49) kann mit dem Corona-Kurs der Landesregierung nichts anfangen. Er fordert mehr Freiheit und ein Leben mit Virus.  © Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

"Es gibt einfach von allem noch mehr, was bisher schon nicht geholfen hat: noch mehr Druck auf Ungeimpfte, noch mehr Impfungen mit nicht ausgetestetem und unzuverlässigem Impfstoff, noch weniger Kundschaft für den gebeutelten Einzelhandel", wird der 49-Jährige von der Fraktion in einem Schreiben zitiert.

Der ehemalige Gymnasiallehrer sagte außerdem, statt ständigen Einschränkungen müssten die Menschen lernen, mit dem Virus zu leben.

Dazu brauche es "prophylaktische und kurative Behandlungsmethoden" sowie ein "leistungsfähiges Gesundheitssystem mit motiviertem Personal", so Höcke.

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Obendrein brauche es ein Ende des Ausnahmezustandes, der die Menschen nach Ansicht des AfD-Politikers "verzweifeln lässt".

Höcke hatte in den vergangenen Monaten wiederholt den Corona-Kurs sowohl von Bundes- als auch Landesregierung kritisiert.

Titelfoto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

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