Höcke nach Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: "Müssen mehr Osten im Westen wagen!"

Erfurt - Thüringens AfD-Landespartei- und Fraktionschef Björn Höcke (49) sieht nach eigenen Worten eine Konsolidierung seiner Partei in Sachsen-Anhalt.

Björn Höcke (49, r.) gratuliert Oliver Kirchner (55, l.), Spitzenkandidat des Landesverbandes AfD Sachsen-Anhalt, nach der Wahl auf der Wahlparty der AfD.
Björn Höcke (49, r.) gratuliert Oliver Kirchner (55, l.), Spitzenkandidat des Landesverbandes AfD Sachsen-Anhalt, nach der Wahl auf der Wahlparty der AfD.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Der "Widerstand gegen das politisch-mediale Establishment" sei seit 2016 nochmal gewachsen und der Wahlausgang deshalb ein "bedeutendes Ergebnis", schrieb Höcke auf seiner Facebookseite.

"Für meine Partei kann die Lehre aus der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt nur lauten: Wir müssen mehr Osten im Westen wagen!", erklärte der 49-Jährige weiter und fügte hinzu, dass durch diesen Wahlausgang "alle heimatliebenden Menschen in ganz Deutschland weiterhin Hoffnung haben dürfen".

Nach dem vorläufigen Ergebnis geht die CDU mit 37,1 Prozent als klarer Sieger hervor. Die AfD erhielt die zweitmeisten Stimmen und kommt auf 20,8 Prozent.

Im Vergleich zur Landtagswahl 2016 verlor die AfD 3,5 Prozent.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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