Bodo Ramelow kritisiert Bundesregierung und fordert fälschungssicheren Impfnachweis

Berlin/Erfurt - Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (65, Linke) hat die von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Verordnung zu Erleichterungen für Geimpfte und Genesene kritisiert.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (65, Linke) hat sich für einen fälschungssicheren Impfnachweis ausgesprochen. (Archivbild)
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (65, Linke) hat sich für einen fälschungssicheren Impfnachweis ausgesprochen. (Archivbild)  © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Es fehle der fälschungssichere Impfnachweis.

"Das ist ein kleines, wenn auch nicht unwichtiges Detail, weil wir beim Nachweis der Impfzertifikate und der Testzertifikate sowie dem Status der Genesenen ein klares Instrument brauchen, damit es auch überprüft werden kann", sagte Ramelow am Mittwoch in der Sendung "Frühstart" von RTL/ntv mit Blick auf die wegfallenden Ausgangsbeschränkungen und die notwendigen Kontrollen durch die Polizei.

Er hoffe auf eine rasche Lösung. "Ansonsten ist es eine Bundes-Notbremse und ein Bundes-Durcheinander - und davon haben wir am Ende keine Verbesserung für alle Beteiligten."

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Die schwarz-rote Bundesregierung hatte am Dienstag den Weg für einen schnellen Beschluss in Bundestag und Bundesrat zu Erleichterungen für vollständig Geimpfte und Genesene freigemacht.

Wenn Bundestag und Bundesrat am Donnerstag und Freitag wie geplant zustimmen, könnten die Lockerungen schon am Samstag gelten. Geimpfte und Genesene könnten sich dann etwa mit weiteren Geimpften treffen und würden bei Treffen mit Ungeimpften im Familien- oder Freundeskreis nicht mitgezählt.

Nach Reisen müssten sie nicht in Quarantäne - es sei denn sie reisen aus einem Virusvariantengebiet ein.

Titelfoto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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