In Anspielung auf Putin? Bodo Ramelow weiß, was die Welt braucht!

Erfurt - Die Welt fragt sich: Wie und wann hört dieser Wahnsinn in der Ukraine auf? Und das möglichst ohne weiteres, großes Blutvergießen! Und wer stoppt endlich den russischen Kriegstreiber und Präsidenten Wladimir Putin? Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (66, Linke) weiß scheinbar, was die Welt braucht.

Ein Ende des von Wladimir Putin (69) angezettelten Krieges in der Ukraine ist bislang nicht in Sicht. Wenn es nach Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (66, Linke) geht, dann braucht die Welt 2022 "mutige Frauen". (Montage/Archivbild)
Ein Ende des von Wladimir Putin (69) angezettelten Krieges in der Ukraine ist bislang nicht in Sicht. Wenn es nach Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (66, Linke) geht, dann braucht die Welt 2022 "mutige Frauen". (Montage/Archivbild)  © Andrei Gorshkov/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa/Kay Nietfeld/dpa

In Beiträgen auf dem Facebook-, Twitter- und Instagram-Kanal des 66-jährigen Linke-Politikers hieß es am Dienstagmorgen jeweils: "Der Ruf nach Frieden von vor über 100 Jahren in St. Petersburg ist wieder aktuell: Frauen hatte 1917 demonstriert und einen Generalstreik ausgelöst, in dessen Folge der Zar abdankte. Mutige Frauen braucht die Welt auch 2022 – und ihren Ruf nach Frieden."

In dem Beitrag wird auf den 8. März 1917 angespielt. Damals gingen unter dem Motto "Frieden und Brot" in St. Petersburg massenhaft Frauen auf die Straßen. Der Protest zog einen Generalstreik nach sich, einige Tage später dankte der Zar ab. Der 8. März 1917 brachte dem Internationalen Weltfrauentag seitdem noch mehr Aufmerksamkeit entgegen.

Der Internationale Weltfrauentag ist auch der Hintergrund der Ramelow-Postings. Dieser Tag macht seit 1911 auf die Gleichberichtigungs-Forderungen von Frauen aufmerksam - er findet jährlich am 8. März statt.

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In den Ramelow-Beiträgen am Dienstag ist jeweils auch die Aufnahme eines lächelnden Ministerpräsidenten zu sehen. Daneben steht: "Mit ihrem Mut haben Frauen in der Geschichte viel bewegt und so auch die Antikriegsbewegung dominiert."

"#frauenpower" (Rechtschreibung übernommen), heißt es auf dem Instagram-Kanal des 66-Jährigen. Hinter dem Beitrag ist zudem eine Friedenstaube gesetzt. Fordert Ramelow also indirekt alle russischen Frauen auf, in Russland zu demonstrieren, damit in der Folge wie damals der Zar ein gewisser Wladimir Putin, Russlands wahnsinniger Präsident, abdankt? "

Wohl eher nicht, wenngleich die Formulierung einen gewissen Interpretationsspielraum offen lässt. Was es in dieser globalen Krise brauchen und von Ramelow wohl so gemeint sein dürfte, ist sicherlich Mut - von Frauen und von Männern und das nicht nur in Russland, regieren aktuell doch auch andernorts auf der Welt Krieg, Terror und Unterdrückung.

Titelfoto: Andrei Gorshkov/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa/Kay Nietfeld/dpa

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