"Isser weg?": Bodo Ramelow verspottet Donald Trump nach Wahlniederlage

Erfurt - Die Tage von Donald Trump (74) als Präsident der USA scheinen wohl gezählt zu sein. Über die Wahlniederlage des 74-Jährigen freute sich vor allem Bodo Ramelow (64, Linke).

Donald Trump (74, l.) muss seinen Platz räumen, Bodo Ramelow (64, Linke) freut's.
Donald Trump (74, l.) muss seinen Platz räumen, Bodo Ramelow (64, Linke) freut's.  © BildmontageEvan/Vucci/AP/dpa,Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Thüringens Ministerpräsident hat den Sieg von Joe Biden bei der Präsidentenwahl in den USA begrüßt und sich dabei über noch Amtsinhaber Donald Trump lustig gemacht.

"Jo, jetzt isser wohl weg!", schrieb der Linken-Politiker am Samstagabend auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

Dazu verlinkte er noch eine Karikatur von der Freiheitsstatue, die vorsichtig hinter ihrem Sockel hervorschaut. Überschrieben ist das Ganze mit dem Spruch: "Isser weg (Ist er weg)?". Damit ist natürlich Trump gemeint.

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Doch Ramelow war noch nicht fertig und schrieb weiter: "Schwere Geburt, aber so eine Frisur bekommt man halt nicht so schnell weg. Muss man vorher drauf achten. Nicht jede Frisur ist präsidial, oder war es doch nur ein Murmeltier oder gar ein Skunk auf einem Kopf?"

Thüringens Regierungsoberhaupt nahm Bezug auf die endlos lange Auszählung der Wahlergebnisse und zog über Trumps Frisur kräftig her.

Der Post stieß nicht bei jedem auf Gegenliebe. Viele fragten den Ministerpräsidenten, ob er es wirklich nötig habe gegen die Frisur von Trump zu schiessen. Ramelow betonte es sei sein privater Account. Hier twittere er nicht nur als Politiker, sondern auch als Mensch.

Zuvor hatten die Nachrichtenagentur AP und mehrere US-Sender den Sieg des demokratischen Herausforderers Joe Biden über Amtsinhaber Donald Trump ausgerufen.

Titelfoto: BildmontageEvan/Vucci/AP/dpa,Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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