Ramelow begrüßt Pläne für Osterruhetage

Erfurt - Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (65, Linke) hat sich hinter die Pläne für einen Osterlockdown gestellt.

Ministerpräsident Bodo Ramelow (65, Linke) hat sich auf Twitter hinter die Pläne für die fünf Osterruhetage gestellt und diese begrüßt.
Ministerpräsident Bodo Ramelow (65, Linke) hat sich auf Twitter hinter die Pläne für die fünf Osterruhetage gestellt und diese begrüßt.  © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

"Ich trage fünf Osterruhetage voll inhaltlich mit", schrieb Ramelow am Rande der Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Pandemie in der Nacht zu Dienstag beim Kurznachrichtendienst Twitter. Zugleich machte der 65-Jährige klar, dass das allein aus seiner Sicht aber noch nicht reicht.

"Auf dem Weg dahin müssen wir in Deutschland aber noch mehr Aktivitäten deutlich reduzieren und nach Ostern braucht es einen Kraftakt in der Pandemie-Abwehr mit aktivem Testen, elektronischer Kontaktnachverfolgung und Impfen", schrieb Ramelow.

Bund und Länder einigten sich nach stundenlangen Gesprächen bis tief in die Nacht auf die Verlängerung des Lockdowns in Deutschland.

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Außerdem sollen während der Osterfeiertage besonders strenge Regeln gelten. Vom 1. bis einschließlich 5. April, also von Gründonnerstag bis Ostermontag, soll das öffentliche, private und wirtschaftliche Leben weitgehend heruntergefahren werden, wie die Regierungschefinnen und -chefs der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beschlossen. Nur am Karsamstag (3. April) soll demnach der Lebensmittelhandel geöffnet bleiben.

Ramelow will am Dienstag das Kabinett über die Ergebnisse der Schalte informieren.

Titelfoto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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