Ramelow sagt Hilfe nach Überschwemmungen zu: "Wir werden beistehen"

Bodo Ramelow - Die Thüringer Landesregierung will Kommunen beim Wiederaufbau nach dem Unwetter vom Wochenende unterstützen.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (65, Linke) will nach dem Unwetter die betroffenen Gebiete unterstützen.
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (65, Linke) will nach dem Unwetter die betroffenen Gebiete unterstützen.  © Michael Reichel/dpa

"Wir werden den Gemeinden beistehen, die Infrastruktur möglichst schnell wieder in Ordnung zu bringen", sagte Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (65, Linke) am Montag der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die Wasserschäden vom Wochenende sollen in einem gesonderten Tagesordnungspunkt am Dienstag im Kabinett thematisiert werden.

Mithilfe einer ersten Analyse der Schäden, die durch den Starkregen unter anderem in Mosbach (Wartburgkreis) und Gierstädt (Landkreis Gotha) verursacht wurden, soll dann ein Maßnahmekatalog erstellt werden.

Dann wolle man sich "umgehend um die Schäden kümmern", betonte Ramelow. Neben der direkten Unterstützung müsse aber auch eine langfristige Planung erarbeitet werden.

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"Wir haben solche Schäden in den letzten Jahren mehrfach gehabt", erklärte der 65-Jährige. Jedes Mal werde deutlicher, dass Hochwasser heute wesentlich öfter eintreten. Darauf müsse man sich in Thüringen vorbereiten - private Hauseigentümer mithilfe von Versicherungen ebenso wie Kommunen und die Landesregierung durch sogenannte Wasservermeidungsstrategien.

Dazu zähle etwa, Gräben auszubauen oder Büsche um Siedlungsbereiche zu pflanzen.

Titelfoto: Michael Reichel/dpa

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