Boris Palmer heuert privaten Sicherheitsdienst für Corona-Kontrollen an

Tübingen - Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (48, Grüne) hat in seiner Stadt die Kontrollmaßnahmen gegen Corona-Verstöße verschärft.

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (48, Grüne).
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (48, Grüne).  © Fabian Sommer/dpa

Informationen der "BILD" zufolge, lässt der Politiker Wachleute eines privaten Sicherheitsdiensts durch Tübingen streifen, um einerseits Verbrechen wie Einbrüche zu verhindern, andererseits aber auch den kommunalen Ordnungsdienst bei Corona-Kontrollen zu entlasten.

"Nachts patrouillieren mehrere Doppelstreifen in der Innenstadt", wird Palmer von der "BILD" zitiert. 

Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus hätten Einbrecher möglicherweise leichteres Spiel, ungesehen beispielsweise in geschlossene Gaststätten zu gelangen.

Palmer hatte erst vor wenigen Tagen den Plan von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (39, CDU) befürwortet, wonach notfalls auf Handy-Daten zurückgegriffen werden solle, um Infektionsketten nachzuverfolgen (TAG24 berichtete).

Außerdem vertritt der Oberbürgermeister die Meinung, dass ein kompletter "Shutdown" in der Corona-Krise nicht notwendig sei, sondern vielmehr ältere Menschen komplett isoliert und von den Jüngeren versorgt werden sollten (TAG24 berichtete ebenfalls).

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Titelfoto: Fabian Sommer/dpa

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