Palmer fordert Verpflichtung zur Nutzung der Corona-Warn-App

Heidelberg/Tübingen - Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) fordert eine Pflicht zur Nutzung der Corona-Warn-App. 

Der Oberbürgermeister von Tübingen Boris Palmer spricht sich für eine Verpflichtung zur Corona-Warn-App aus.
Der Oberbürgermeister von Tübingen Boris Palmer spricht sich für eine Verpflichtung zur Corona-Warn-App aus.  © DPA / Sebastian Gollnow

Weil die Nutzungsquote bei 30 Prozent liege, könne die App nur 9 Prozent aller Kontakte warnen, sagte Palmer der "Rhein-Neckar-Zeitung" (Montag). 

"Würden wir hingegen 80 Prozent Nutzungsquote erreichen, würden zwei Drittel gewarnt. Das könnte so effektiv sein wie ein Lockdown." 

Er stelle die Frage, was schlimmer wäre: "Nochmal die Wirtschaft strangulieren und die Biografien unserer Kinder schädigen oder die App installieren." 

Die Corona-Warn-App soll helfen, Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen.

Titelfoto: DPA / Sebastian Gollnow

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